Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

AM ROSENHEIMER INNDAMM und im Englischen Garten München

Brutale Vergewaltigung in Rosenheim - drei weitere Prozesstage

Der unter anderem wegen versuchten Mordes 28-Jährige Angeklagte vor Prozessbeginn im Landgericht München im Verhandlungssaal.
+
Der unter anderem wegen versuchten Mordes 28-Jährige Angeklagte vor Prozessbeginn im Landgericht München im Verhandlungssaal.

Rosenheim/München - Er soll zwei Frauen angegriffen und vergewaltigt haben - vor dem Münchner Landgericht I hat sich der 28 Jahre alte Angeklagte Emrah T. (28) am Montag nicht zu den Vorwürfen geäußert. Der Prozess wird am Freitag fortgesetzt.

Er soll zwei Frauen angegriffen und vergewaltigt haben - im Prozess vor dem Münchner Landgericht I hat sich der 28 Jahre alte Angeklagte Emrah T. bisher nicht zu den Vorwürfen geäußert. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft ist er im November 2015 auf eine Frau in Rosenheim losgegangen und hat sie vergewaltigt. Rund ein Jahr später habe er eine Joggerin im Englischen Garten in München attackiert, vergewaltigt und bis zur Bewusstlosigkeit gewürgt. Wegen versuchten Mordes und anderen Delikten muss sich der Angeklagte nun vor Gericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, dass er aus Heimtücke und Sexgier töten wollte.

Die Polizei kam dem mutmaßlichen Sextäter durch Zufall auf die Schliche. Durch einen DNA-Abgleich war er Ende März 2017 überführt worden. Die Spuren sprechen gegen Emrah T.

In der Türkei gefoltert

Laut einem Bericht des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF), wo der Beschuldigte mit seiner Frau 2016 Asyl beantragte, habe die Familie dort angegeben, in der Türkei gefoltert worden zu sein. Dieser Bericht wurde am ersten Prozesstag vorgetragen.

Das Opfer soll laut Aussage einer Polizisten blutverschmiert und voller Hämatome gewesen sein. 

Opfer: "Ich lasse mich nicht unterkriegen

Am zweiten Prozesstag trat Vergewaltigungsopfer Birgit S. in den Zeugenstand. Knapp 16 Monate nach dem Überfall spricht sie über den schrecklichen Vorfall. Über eine Stunde saß sie ihrem mutmaßlichem Vergewaltiger gegenüber. „Ich erkenne seine braunen Augen wieder“, erklärte Birgit S. (45). Einen Zeugenbeistand lehnte sie ab. „Ich lasse mich nicht unterkriegen“, sagte sie.

Drei weitere Verhandlungstage angesetzt

Nachdem der dritte Verhandlungstag am 28. März ausfiel - eigentlich sollte  zusätzlich zu den Vorwürfen der Vergewaltigung ein Diebstahl verhandelt werden, den Emrah T. begangen haben soll. Dieser wurde allerdings am Tag zuvor aus der Anklageschrift gestrichen - geht es am Freitag, den 8. Mai weiter. Das Gericht setzte außerdem zwei weitere Verhandlungstage fest. Ein Urteil wird am 27. Juni erwartet.

Kommentare