Peißenberg

Polizist schießt sich in den Kopf - tragischer Unfall?

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Ein Kriminalpolizist (56) hat sich in Peißenberg (Kreis Weilheim-Schongau) selbst in den Kopf geschossen und dabei lebensgefährlich verletzt. War es ein tragischer Unfall?

Was ist da passiert? Am Mittwochnachmittag hat sich Franz S., Kriminalhauptkommissar in Weilheim, mit seiner Dienstwaffe in den Kopf geschossen. Der Polizist wurde dabei lebensbedrohlich verletzt, so das Polizeipräsidium Oberbayern Süd. Mit dem Hubschrauber wurde er ins Unfallkrankenhaus Murnau geflogen. Wie sich der Schuss lösen konnte, ist unklar. Tragischer Unfall oder Selbstmord - Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln in alle Richtungen, heißt es.


Hinweise auf ein Fremdverschulden liegen derzeit nicht vor. Nach den bisherigen Erkenntnissen befand sich Franz S. zu dienstlichen Ermittlungen in einer Autowerkstatt in Peißenberg. Ob der Polizist zum Zeitpunkt der Schussabgabe tatsächlich im Dienst stand, werde überprüft, heißt es vielsagend von Seiten der Staatsanwaltschaft München.

Mehr über die Hintergründe könnten vermutlich ein 31-jähriger Kollege sowie ein 32-jähriger Zeuge erzählen. Sie waren bei dem mysteriösen Vorfall dabei - und erlitten einen Schock. Franz S. war für Rauschgiftdelikte und die organisierte Kriminalität zuständig. Früher war er auch in München eingesetzt. Die Ermittlungen hat nun Kriminalpolizei aus Rosenheim übernommen.

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