RoMed Kliniken fördern Studium und Ausbildung

Unterzeichnung Kooperationsvertrag
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RoMed Geschäftsführer Günther Pfaffeneder und Professor Heinrich Köster unterzeichnen den Kooperationsvertrag

Rosenheim - Die RoMed Kliniken fördern einen neuen Studiengang für Physiotherapie an der Hochschule Rosenheim.

Ab dem kommenden Wintersemester bietet die Hoch­schu­le Rosenheim erstmals Gesundheits-Studiengänge an. Eine Stiftung der RoMed Kliniken erleichtert nun die Expansion in diesen neuen Bereich. Der Klinik­verbund stellt für mehrere Jahre die Mittel für eine halbe Professorenstelle bereit. Zudem gestaltet die hauseigene Berufsfachschule für Physiotherapie am Standort Wasserburg zentrale Module des geplanten Studiengangs „Physiotherapie“, der im Herbst starten soll.

„In der Region rund um Rosenheim spielt die Gesundheitswirtschaft eine zentrale Rolle. Im Landkreis Rosenheim arbeiten z. B. bereits heute überdurchschnittlich viele Menschen im Gesundheitsbereich“, erklärt Günther Pfaffeneder, Geschäfts­führer der RoMed Kliniken. Die Qualifizierung von medizinischem Fachpersonal sei von großer Bedeutung für die lokale wirtschaftliche Entwicklung. Dazu wolle RoMed als größter Akteur im örtlichen Gesundheitswesen einen Beitrag leisten.

„Durch die großzügige finanzielle Unterstützung der RoMed Kliniken können wir im Herbst eine neue Professur schaffen und damit unsere medizinische Kompetenz stärken“, freut sich Hochschulpräsident Prof. Heinrich Köster. Die Stelle solle mit einem Wissenschaftler aus der Fachrichtung der physikalischen Medizin besetzt werden. Sie ist Bestandteil des geplanten Studiengangs „Physiotherapie“, zu dem RoMed über die Stiftungsprofessur hinaus einen erheblichen Beitrag leistet.

Die Berufsfachschule für Physiotherapie der Rosenheimer Klinikgruppe zeichnet verantwortlich für den praktischen Teil des künftigen Physiotherapiestudiengangs. Er ist Voraussetzung für die Zulassung zur staatlichen Prüfung, deren Absolvieren auch für Hochschulabsolventen Voraussetzung für die spätere Berufsausübung als Physiotherapeut ist.

Den theoretischen Teil des Modellstudiengangs unterstützt die Berufsfachschule mit eigenen Modulen, die gemeinsam mit der Hochschule durchgeführt werden sollen. „Zudem hat das Team unserer Berufsfachschule den Entstehungsprozess des Studiengangs bis zum jetzigen Zeitpunkt begleitet und gemeinsam mit den Hochschulverantwortlichen vorangetrieben. Dafür gebührt den Wasser­burger Kollegen mein besonderer Dank“, so Klinik-Geschäftsführer Pfaffeneder.

Der Studiengang soll – vorbehaltlich der Genehmigung durch das Wissenschafts-, Kultus- sowie Gesundheitsministerium – im Wintersemester 2012/13 starten und zunächst rund 30 Studierenden offen stehen.

Zusätzlich wird das RoMed Klinikum Rosenheim noch in diesem Jahr neue Ausbildungsplätze zum Medizinisch-Technischen Radiologieassistenten (MTRA) anbieten. Für den Ausbildungsbeginn ab dem 01. August 2012 sind ab sofort 19 Plätze zu vergeben.

Der neue Ausbildungsweg ist am Institut für Gesundheits- und Sozialberufe angesiedelt. Der theoretische Unterricht erfolgt am Schulstandort Rosenheim. Die praktische Ausbildung findet in den RoMed Kliniken Bad Aibling, Prien am Chiemsee, Rosenheim und Wasserburg am Inn statt.

Weitere Informationen sind auf der Homepage der RoMed Kliniken unter www.romed-kliniken.de, Rubrik Beruf und Karriere, abrufbar.

Pressemeldung der RoMed Kliniken

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