In der Rosenheimer Wache

16-Jähriger kotzt Polizisten direkt vor die Füße - „begeisterte“ Mutter darf Sohn abholen

Rosenheim - Gleich mit mehreren betrunkenen Jugendlichen hatte es die Rosenheimer Polizei am Samstag (31. Oktober) zu tun:

Die Pressemeldung im Wortlaut:

Rosenheim, Miesbacher Straße, 31.10.2020, 21.30 Uhr

Beamte der Rosenheimer Polizei konnten im Bereich der Miesbacher Straße eine größere Personengruppe feststellen. Als sich die Beamten näherten, erkannten die meist Jugendlichen die Beamten und liefen in unterschiedliche Richtungen davon. Drei von ihnen konnten eingeholt werden, ein 15- und zwei 16-Jährige aus Rosenheim. Sie liefen davon, weil sie Alkohol getrunken und deshalb Bedenken hatten.

Zwei von ihnen konnten noch vor Ort wieder entlassen werden, da sie nicht sichtlich alkoholisiert wirkten. Ganz im Gegenteil zu einem der 16-Jährigen. Er konnte sich kaum auf den Beinen halten, schwankte und hatte eine lallende Aussprache. Der junge Mann wurde zur Dienststelle verbracht und seine Eltern wurden verständigt, um ihn abzuholen.

Dort angekommen, musste sich der 16-Jährige übergeben und er entleerte seinen gesamten Mageninhalt direkt vor die Füße der Beamten. Kurz danach kam seine Mutter zur Dienststelle und nahm ihren betrunkenen Sohn, nicht mit großartiger Begeisterung, in Empfang. Die Beamten schwangen danach noch kurz den Wischer und säuberten den Boden.

Rosenheim, Happinger Straße, 31.10.2020, 20.30 Uhr

Drei weibliche Jugendliche, alle 14 Jahre alt und aus Rosenheim, wurden von einer Streife der Rosenheimer Polizei im Bereich der Happinger Straße angetroffen. Sie hatten eine leere Wodka-Flasche mit dabei, die sie nach ihrer Schilderung zuvor ausgetrunken hatten.

Die drei wurden zur Dienststelle verbracht und die Eltern verständigt. Dabei kam dann heraus, dass jede ihren Eltern erzählte, dass sie bei ihrer Freundin zu Hause sei. Die Eltern waren allein schon deshalb verärgert und die merkliche Alkoholisierung tat ihren Rest dazu.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim

Rubriklistenbild: © Sina Schuldt

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