Das Tier war auf die A8 gelaufen

Trubel in Raum Rosenheim: Autobahn und Bahnstrecke wegen Kuh auf Abwegen gesperrt

Ökolandbau Sachsen
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Rosneheim - Für jede Menge Trubel und Verkehrsbehinderungen sorgte am Montag eine entlaufene Kuh im Raum Rosenheim. Erst wanderte sie über die Gleise in Pfraundorf, anschließend machte sie einen Ausflug auf die A8.

Zu jeder Menge Aufregung kam es am Montagabend, den 6. Juli, gegen 22 Uhr im südlichen Landkreis Rosenheim. Dort war eine Kuh entlaufen und auf Wanderschaft gegangen

Zunächst marschierte sie dabei über den Bahnübergang in Pfraundorf, was dazu führte, dass der Bahnverkehr zeitweise eingeschränkt werden musste. Wie die Polizei Brannenburg in einer Pressemeldung mitteilt, konnte das Tier im Laufe einer sofort eingeleiteten "Fahndung" recht schnell gefunden werden. Es war grade dabei, die Anschlussstelle Rosenheim der Autobahn A8 Richtung Salzburg zu betreten. 

Verschiedene Dienststellen der Landespolizei und Bundespolizei arbeiteten zusammen, um die Autobahn sofort beidseitig zu sperren. Dadurch gerieten weder Verkehrsteilnehmer, noch die Kuh in Gefahr und ein Unfall konnte verhindert werden. 

Bis der Vierbeiner schließlich wieder eingefangen war, musste aber erst eine längere Verfolgungsjagd zwischen den Anschlussstellen Rosenheim und Rohrdorf aufgenommen werden. Mithilfe des Besitzers konnte man schließlich das Tier gesund und munter einfangen und, wenn auch von dem Abenteuer entkräftet, nach Hause bringen. 

Die Sperrungsmaßnahmen dauerten in etwa 40 Minuten an. Um- bzw. Ableitungsmaßnahmen wurden hierfür eingeleitet.

Auch in Vilsbiburg forderte im Januar eine Kuh die örtliche Polizei. Sie war ihrem Besitzer entkommen und ließ sich partout wochenlang nicht wieder einfangen. 

Die Behörden führten sogar eine neue Geschwindigkeitsbegrenzung auf einer nahe gelegenen Straße ein, um die Verkehrsteilnehmer zu schützen.

jv/Pressemeldung Polizei Brannenburg

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