Rosenheimer Polizei greift durch

Illegales Autorennen startet mitten in Stadt - vor den Augen der Polizei

Rosenheim - Ein Ford-Fahrer erregte die Aufmerksamkeit der Rosenheimer Polizei. Zurecht wie sich herausstellen sollte: Plötzlich startete der Mann ein illegales Rennen mitten im Stadtgebiet.

Die Pressemeldung im Wortlaut:

Beamte der Rosenheimer Polizei konnten in Kragling, Gemeindebereich von Stephanskirchen, den Fahrer eines Fords feststellen, der durch seine hohe und aggressive Fahrweise auffiel. Die Beamten fuhren dem Fahrer in Richtung Rosenheimer Innenstadt nach und wollten ihn einer Kontrolle unterziehen. Die Fahrt ging jedoch weiter nach Rosenheim und über die Innstraße anschließend in die Ebersberger Straße. 

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Aufgrund des Verkehrsaufkommens reduzierte der Ford-Fahrer in der Rosenheimer Innenstadt seine Geschwindigkeit, ehe er dann in der Ebersberger Straße auf den Lenker eines Mercedes aufschloss. Plötzlich gaben beide Autofahrer „Vollgas“ und die Fahrt wurde von beiden mit hoher Geschwindigkeit stadtauswärts fortgesetzt. An der Ampelanlage Ebersberger-/Westerndorfer Straße missachteten beide Autofahrer das für sie geltende Rotlicht und fuhren mit hoher Geschwindigkeit über den Einmündungsbereich weiter. 

Die Fahrt wurde fortgesetzt in Richtung Schlößlstraße, dabei wurden auch mehrere Autofahrer teils waghalsig und mit hohem Risiko überholt, dabei auch entgegenkommende Autofahrer missachtet. Die anderen Verkehrsteilnehmer konnten einen Unfall nur durch Einleitung von Bremsmanöver vermeiden. 

Eine Anhaltung durch die Polizei war weiter nicht möglich und erst durch Unterstützung von Beamten der Polizei Bad Aibling konnten beide Autofahrer in Großkarolinenfeld gestoppt und kontrolliert werden. Beim Fahrer des Fords handelte es sich um einen 51-jährigen Autofahrer aus Bad Aibling, der Mercedes wurde geführt von einem 47-jährigen Mann aus Rosenheim. 

Die Polizei leitete ein Strafverfahren aufgrund eines Verbotswidrigen Kraftfahrzeugrennens ein und stellte die Führerscheine der beiden Autofahrer noch vor Ort sicher. Die Rosenheimer Polizei bittet Zeugen oder mögliche Geschädigte, sich unter der Telefonnummer 08031/200-2200 zu melden.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa

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