Anwohner schildern Verkehrsprobleme

Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer
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Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer

Rosenheim - Ob in Alt-Fürstätt oder an der BayWa-Wiese: Im Gespräch mit OB Bauer sprachen die Anwohner viele Sorgen rund um den Verkehr an.

„Die direkten Gespräche von Kommunalpolitikern mit den Bürgerinnen und Bürgern sind durch nichts zu ersetzen. Im Dialog mit den Menschen lassen sich mit gutem Willen rasch viele kleine Verbesserungen im unmittelbaren Lebensumfeld der Menschen herbeiführen. Das war mir in den zwölf Jahren meiner bisherigen Amtszeit ein wichtiges Anliegen. Das soll auch in Zukunft so bleiben, wenn mir die Wählerinnen und Wähler ihr Vertrauen für eine dritte Amtszeit schenken.“ Dieses Fazit zog Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer nach einer Bürgersprechstunde mit CSU-Stadtratskandidaten im Gasthaus Alt-Fürstätt sowie einem Vor-Ort-Termin an der BayWa Wiese auf Einladung des Eigenheimervereins Happing, zu dem auch 3. Bürgermeisterin Dr. Beate Burkl, zahlreiche Stadträte sowie Vertreter der Verwaltung gekommen waren.

Gespräch über Verkehrsprobleme

In Alt-Fürstätt standen konkrete Verkehrsprobleme im Stadtteil im Mittelpunkt. Teilnehmer kritisierten die unübersichtliche Kreuzung von Meraner Straße und Lug ins Land und forderten einen Verkehrsspiegel. Oberbürgermeisterin Bauer sagte eine Prüfung zu. Diskutiert wurde auch die Lage des Gehwegs an der Kirchbachstraße. Er solle nicht auf der Seite des Kirchbachs angelegt werden. Dem stünden bisher ungeklärte Grundstücksfragen entgegen, so Bauer. Seit langem gewünscht wird von den Anliegern die Sicherung des Schulwegs nach Unterfürstätt, der bisher provisorisch durch eine Wiese verläuft. „Hierüber verhandeln wir seit längerer Zeit mit dem Grundstückseigentümer. Ich traue mich zu sagen, wir sind auf gutem Weg“, so Bauer.

Wegen gefährlicher Begegnungsverkehre wurde von Teilnehmern Kritik an den Verkehrsinseln bzw. Einbuchtungen an der Kirchbach- und der Pürstlingstraße geübt. „Diese Verkehrsinseln sind aber für die Schulwegsicherheit von nicht zu unterschätzender Bedeutung“, entgegnete die Oberbürgermeisterin. „Mir ist die Schulwegsicherheit ein wichtiges Anliegen. Jeder Unfall, den wir in diesem Bereich vermeiden können, muss uns solche baulichen Maßnahmen wert sein.“

Forderungen zur BayWa-Wiese

Verkehrliche Probleme infolge der geplanten Bebauung der BayWa-Wiese standen in Happing im Mittelpunkt. Vertreter des Eigenheimervereins und Anlieger machten deutlich, dass sie keinesfalls gegen eine Bebauung des Areals wären. „Es muss aber sichergestellt werden, dass der Verkehr nicht durch Happing zu- und abfließt“, so Eigenheimer-Vorsitzender Klaus Hohmann. Klar wurde, dass derzeit an allen drei Verkehrsknoten an Kufsteiner, Happinger und Miesbacher Straße auch in Spitzenzeiten das Verkehrsaufkommen noch beherrschbar sei. „Wichtig wäre, dass nach einem Umzug von Aldi auf die BayWa-Wiese die Drückampel an der Kufsteiner Straße wegkommt. Dadurch ließe sich der Verkehrsfluss wesentlich verbessern“, waren sich Anlieger einig. Auch eine Abführung von Teilen des Verkehrs von der BayWa-Wiese über Heilig-Blut-Straße und Kirchenweg könnten sie sich vorstellen.

Deutlich wurde, dass sich die Anlieger dringend eine Wiederbelebung des früheren Edeka-Marktes wünschen. „Das geht aber nur mit einer Vergrößerung am bestehen-den Standort. Anders wird sich der Markt nicht rentabel betreiben lassen“, so die Meinung vor Ort. Oberbürgermeisterin Bauer wies darauf hin, dass nach jetziger Planung auf der BayWa-Wiese ohnedies kein Vollsortimenter mehr vorgesehen sei. „Klar ist aber, dass diese Bebauung die gesamte Nahversorgungsstruktur in Happing stabilisieren würde. Ich habe großes Verständnis für die Sorgen der Happinger Bürgerinnen und Bürger, dass sonst auf Dauer noch mehr bestehende Nahversorgungs-Einrichtungen wegbrechen könnten. Das müssen wir auf jeden Fall vermeiden. Ich setze deshalb auf konstruktive Entscheidungen des Stadtrats zu Art und Maß der baulichen Nutzung auf der BayWa-Wiese, die auch verkehrlich für das Quartier verträglich sind“, so Bauer.

Pressemitteilung CSU Kreisverband Rosenheim-Stadt

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