Projekt: Die Bibliothek im Schulalltag

+
Nicola Bartl (r.) mit Schülerinnen und Schülern aus der Klasse 3d.

Rosenheim - Ein Modell, das Schule machen sollte: Die Klasse 3d der Prinzregentenschule besucht mit ihrer Lehrerin Nicola Bartl einmal im Monat die Stadtbibliothek.

Die Leiterin des Kinderhauses Gabriela Schmidt und die Koordinatorin für die Zusammenarbeit von Schule und Bibliothek Monika Bachmeier freuen sich darüber mindestens genauso wie die Kinder. „Es ist sehr schön zu sehen, wie die Kinder sich im Laufe eines Schuljahres entwickeln und wie gerne sie zu uns in die Bibliothek kommen. Es ist unglaublich, was ihnen alles auffällt und wie begeistert sie von unserem Angebot sind“, sagt Monika Bachmeier, die neben den Bibliotheksbesuchen auch eine Lesenacht mit den Kindern durchführte.

Engagierte Lehrer wie Nicola Bartl unterstützt die Bibliothek besonders gerne. Beim monatlichen Bibliotheksbesuch haben die Kinder Zeit, sich in Ruhe Bücher anzuschauen, auszuleihen und Spiele zu spielen. Einige haben sogar ihre Buchreferate im Kinderhaus gehalten. „Manchmal wissen die Kids schon besser als ich, wo ein bestimmtes Buch zu finden ist. Wenn nicht im Regal gibt es vielleicht noch einen Bücherwagen, der noch nicht wieder einsortiert ist – an der Rückgabetheke oder im Aufzug! Und ganz klar: Greg’s Tagebuch von Jeff Kinney liegt in allen Formen und Episoden ganz vorne auf der Beliebtheitsscala.“, erzählt Frau Bachmeier.

Zum Bibliotheksbesuch gehört für die Klasse 3d auch eine gemeinsame Brotzeit, bevor es dann zu den Selbstverbuchungsplätzen geht. Das Ausleihen der ausgesuchten Medien beherrschen die Schüler und Schülerinnen nach einem Jahr schon fast ganz allein. Und wenn die Kinder dann sogar zwischendurch ohne ihre Lehrerin in die Bibliothek kommen, weil ihnen der Lesestoff ausgeht, hat sich die Leseförderungsaktion für alle Seiten gelohnt.

Nicola Bartl wird auch in der 4. Jahrgangsstufe mit ihrer Klasse in die Bibliothek kommen und die vielseitigen Angebote nutzen. Das Medium Buch ist für ihre Schüler und Schülerinnen schon längst ein fester Bestandteil in ihrem Leben geworden. Alle vier Wochen mit der Schulklasse in die Bibliothek zu gehen ist ein Modell, dass wirklich Schule machen sollte.

Pressemitteilung Stadt Rosenheim

Kommentare