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Abschlussfeier

Gesucht, gebraucht und wertgeschätzt: BS1 Rosenheim verabschiedet Absolventinnen und Absolventen

Staatspreisträger*innen
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Stellvertretende Landrätin Alexandra Burgmaier und OStDin Bärbel Marx inmitten der Staatspreisträger*innen.

Rosenheim - Die Staatliche Berufsschule 1 Rosenheim hat 320 Absolventinnen und Absolventen verabschiedet.

Die Meldung im Wortlaut

Am 26. Juli wurden an der Staatlichen Berufsschule 1 Rosenheim 320 Absolventinnen und Absolventen mit der Überreichung ihrer Abschlusszeugnisse verabschiedet. Nach einer musikalischen Einleitung durch das Miadakina Sinftett begrüßte der stellvertretende Schulleiter StD Claus Schemm alle Ehrengäste und Gäste der Feier und übergab das Wort an die stellvertretende Landrätin Alexandra Burgmaier.

In ihrer Rede betonte sie den besonderen Wert der Dualen Ausbildung in der heutigen Zeit, in welcher der Fachkräftemangel wie ein Damoklesschwert über der Gesellschaft zu schweben scheint. Wer jetzt jung ist und „Bock hat“, könne durchstarten, denn mit einer erfolgreichen Berufsausbildung und entsprechender Leistungsbereitschaft stehen einem alle Türen offen.

Ähnlich äußerte sich Kreishandwerksmeister Rudi Schiller in seinem Grußwort. Er bezeichnete insbesondere das Handwerk als Rückgrat der prosperierenden Region Rosenheim. Der Vorsitzende des IHK-Regionalausschusses Rosenheim, Andreas Bensegger, hob vor allem die Perspektive hervor, sich weiterentwickeln zu können,  und ermutigte die Absolventinnen und Absolventen, Verantwortung für die Gesellschaft zu übernehmen. Das entsprechende Rüstzeug dafür hätten sie mit ihrem selbsterarbeiteten Abschluss und mit einer hervorragenden praxisorientierten Ausbildung an der BS1 erworben. Gerade in der jetzigen Zeit seien sie „gesucht und gebraucht gleichermaßen und von unschätzbarem Wert für unsere Gesellschaft“.

Alexandra Burgmeier am Rednerpult.

Die Schülersprecherin Stephanie Effinger stellte die belastende Ausbildungssituation zu Corona-Zeiten in den Mittelpunkt ihrer Rede. Dennoch sei man sehr stolz, nun trotz der schwierigen Rahmenbedingungen sein Abschlusszeugnis in Händen zu halten.

Im Anschluss daran zeigten Schülerinnen und Schüler der Abteilungen Gastronomie und Ernährung, Friseur- und Schreinerhandwerk in Form eines Imagefilms Impressionen ihres an der BS1 erworbenen handwerklichen Könnens. Ein besonderes Highlight waren die Reiseberichte der Gastro-Klassen über ihre Frankreichfahrt, auf welcher sie wertvolle fachliche Erfahrungen gesammelt haben. Darüber hinaus bereicherte der interkulturelle Austausch und nicht zuletzt die Freude am gemeinsamen Erleben die Fahrten ungemein.

Die Schulleiterin OStDin Bärbel Marx ließ in ihrer Rede zunächst die Erinnerungen an die besonderen Herausforderungen der Corona-Zeit Revue passieren. Besonders erwähnte sie neben den Schwierigkeiten die positiven Erfahrungen wie Anpassungsfähigkeit, Flexibilität und Lernbereitschaft, die aus dem Umgang mit dieser fordernden Zeit resultieren. Schlussendlich verlieh Frau Marx der Freude über den gemeinsamen Erfolg und den großen Wert dieses beruflichen Abschlusses Ausdruck. Ihre Ausführungen endeten mit der Bitte an die Absolventinnen und Absolventen, eine positive Zukunft und Welt zu gestalten und sich stets für eine lebenswerte und gerechte Gesellschaft einzusetzen.

64 Schülerinnen und Schüler, welche einen Notendurchschnitt von 1,5 oder besser erreichten, durften sich über die Verleihung des Bayerischen Staatspreises durch die Schulleiterin und die stellvertretende Landrätin freuen. Besonders erfreulich ist die Tatsache, dass 18 Absolventinnen und Absolventen die Traumnote 1,0 erzielten.  Der Nachmittag klang mit einem kleinen, aber gemütlichen Empfang in der Mensa aus.

Pressemitteilung Staatliches Berufliches Schulzentrum Rosenheim

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