Bürgerhaus E-Werk-Stüberl

"Eine gute Seele geht"

von links: Britta Schätzel (Projektleitung Soziale Stadt), Hannelore Reischel, Christian Hlatky (Bürgerhauskoordinator) und Jürgen Zirnbauer (Verwaltungskraft Bürgerhaus)
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Das Bürgerhaus bedankt sich

Rosenheim - Das Bürgerhaus E-Werk-Stüberl muss Hannelore Reischel schweren Herzens ziehen lassen. Die "gute Seele" des Hauses war bei allen schon immer sehr beliebt.

Seit 2000 wird in Rosenheim das Bund-Länder-Förderprogramm Soziale Stadt umgesetzt. Auch im Stadtteil Finsterwalderstraße/Endorfer Au ist die Soziale Stadt seit dem aktiv. Neben den vielen ehrenamtlich engagierten Stadtteilbewohnern waren es aber auch die hauptamtlich tätigen Personen, der Quartiersmanager, die Freiwilligenagentur, die Verwaltungskraft im Bürgerhaus und natürlich auch die Reinigungskraft, die zu dem großen Erfolg des Programms in diesem Stadtteil beigetragen haben.

Iin den wohlverdienten Ruhestand.

Im Bürgerhaus E-Werk-Stüberl war es Hannelore Reischel die dort und davor in den Bürgertreffs in der Finsterwalderstraße und in der Tannenbergstraße für Sauberkeit und Ordnung und noch für viel mehr gesorgt hat. Denn Reischel war nicht nur mit Kehrblech und Besen aktiv sondern engagierte sich von Anfang an auch in den Ehrenamtsprojekten der Sozialen Stadt. Egal ob beim Kaffeenachmittag, im Kinderkino oder als ehrenamtliche Wirtin in der Gaststätte im E-Werk, Reischel war nicht nur in diesen Projekten sehr engagiert und aktiv, sondern übernahm die Funktion der „guten Seele“ des Hauses. Egal ob auf einen schnellen Kaffee oder einen kurzen Ratsch, im E-Werk-Stüberl war Hannelore Reischel immer die erste Adressen für die Bürger die ins Bürgerhaus kamen und jemanden zum freundlichen Gespräch suchten. Darüber hinaus pflegte sie die Blumen auf dem Balkon, kümmerte sich um den kleinen Biergarten hinter dem Haus und war bei fast allen Veranstaltungen im Bürgerhaus vor Ort und half tatkräftig mit. Reischel, die „ihr“ E-Werk-Stüberl als „zweites Wohnzimmer“ bezeichnete geht mit einem lachenden und einem weinenden Auge in den Ruhestand. „Einerseits freue ich mich auf etwas mehr Ruhe und mehr Zeit für mich, anderseits möchte ich keines Falls nur untätig zu Hause rumhocken.“ So ist es für Sie quasi selbstverständlich, dass sie ihre Ehrenämter im Haus auch im Ruhestand weiterführt, und weiter dem Bürgerhaus E-Werk-Stüberl als ehrenamtliche Kraft zur Verfügung steht.

Das Team der Sozialen Stadt bedankt sich

Das Team der Sozialen Stadt, aber auch die Nutzer des Bürgerhauses und die Bewohnerinnen des Stadtteils bedanken sich für die Treue und wünschen Frau Reischel vor allem Gesundheit aber auch noch viele schönen Stunden in „ihrem“ Bürgerhaus E-Werk-Stüberl.

Für die Sauberkeit im Bürgerhaus kümmert sich ab sofort Andrea Kuba, die bereits im Bürgerhaus Miteinander in der Lessingstraße die Verwaltung macht und den Besen schwingt.

Pressemitteilung Soziale Stadt Rosenheim

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