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Städtische Galerie öffnet am 20. Mai

Austellung „Das Haus des Erfinders“ von Herbert Nauderer in Rosenheim

Blick in die Ausstellung, Herbert Nauderer in der Städtische Galerie Rosenheim, Saal der Idioten #1.
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Blick in die Ausstellung, Herbert Nauderer in der Städtische Galerie Rosenheim.

Rosenheim - Wie Erfindergeist, Wahrnehmung und Wahrheit zueinander stehen, fragt die aktuelle Ausstellung von Herbert Nauderer in der Städtischen Galerie Rosenheim

Die Pressemeldung im Wortlaut:

Herbert Nauderer gehört zu den renommiertesten zeitgenössischen Künstlern Deutschlands. Mit seinen Arbeiten wie „Mausmannsland“ oder „Parasite Island“ setzt er sich vor allem mit den Abgründen der menschlichen Psyche auseinander. Die Ausstellung in Rosenheim präsentiert seinen aktuellen Zyklus „Das Haus des Erfinders“. Darin entwirft Herbert Nauderer mit Bezug zu Ereignissen der deutschen Geschichte, aktuellen Geschehnissen, Traumata und Verschwörungstheorien, die private, fiktionalisierte und verrätselte Biografie des „Erfinders.

Die Ausstellung lädt die Besucherinnen und Besucher ein, sich selbst auf eine Expedition zu begeben. Ein imaginärer Parallel-Kosmos, bestehend aus Zeichnungen, Fotomontagen, historischen Dokumenten, Diaprojektionen und Videoarbeiten erzählt sukzessive von der Lebensgeschichte des „Erfinders“. Je näher wir diesem „Erfinder“ jedoch kommen, umso mehr entzieht er sich einer eindeutigen Erklärung und wirft die Betrachter auf sich selbst zurück:

Wo findet der Mensch in der heutigen Zeit Orientierung? Ist die Wissenschaft dabei eine Hilfe oder vielmehr eine Bedrohung? Ist der „Erfinder“ ein Schöpfer im religiösen Sinn? Ein Künstler? Oder steht er für eine dunkle, unverständliche Macht, die uns bedroht?

Fragen, die in der destabilisierten, verunsicherten Pandemie-Gesellschaft oft polemisch diskutiert und in der Städtischen Galerie Rosenheim nun kunstvoll, tiefgründig und offen thematisiert werden.

Im Außenbereich der Galerie konfrontiert Patrik Graf als Gastkünstler parallel zur Ausstellung mit seiner Installation „kuschelweich und superzahm“ die Besucher und Besucherinnen sowie Passanten mit den eigenen Sehgewohnheiten.

Begleitend zur Ausstellung ist – je nach aktueller Lage – im Juni 2021 noch ein Rahmenprogramm mit hochkarätiger Besetzung geplant, u.a. Lesungen und Gespräche mit Josef Bierbichler, Tilman Spengler sowie Kunstwissenschaftler Prof. Andreas Bee, Exkursionen in die Rosenheimer Unterwelt, Führungen und Konzert mit der Gruppe HECKER-NAUDERER-TRAMONTANA.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Bitte beachten Sie folgende Regelungen:

Da die Wocheninzidenz noch über 50 liegt, bitten wir um eine vorherige Anmeldung per Telefon 0049 / (0) 8031 / 365 1447 oder E-Mail galerie@rosenheim.de. Bitte melden Sie sich 24 Stunden vor Ihrem geplanten Besuch an. Anmeldungen für Ihren Besuch am Wochenende müssen bis spätestens Freitag 17 Uhr per E-Mail eingehen. Bitte buchen Sie Ihr Ticket per E-Mail unter galerie@rosenheim.de. Zusammen mit der Reservierungsbestätigung erhalten Sie per E-Mail eine Einwilligungserklärung zur Kontaktverfolgung. Bitte bringen Sie diese ausgefüllt mit und geben diese an der Kasse ab.

Eine telefonische Anmeldung unter 0049 (0) 8031/365 1447 bzw. eine Terminvergabe direkt vor Ort ist – je nach Besucheraufkommen – ebenfalls möglich. Nach der Reservierungsbestätigung durch das Galerieteam ist die Einwilligungserklärung zur Kontaktverfolgung dann in der Galerie auszufüllen.

Unter www.galerie.rosenheim.de sowie Facebook und Instagram können Sie sich über die Ausstellung informieren.

Pressemeldung der Städtischen Galerie Rosenheim

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