Dokumentation

Mo Asumang kommt zur Aufführung des Films "Die Arier"

Rosenheim - Auf Einladung des Stadtjugendrings kommt Regisseurin Mo Asumang  nach Rosenheim, um ihren Dokumentarfilm "Die Arier" zu präsentieren.

Wer sind denn eigentlich diese Arier? Und was soll so besonders an denen sein? Diese Frage stellt sich die Regisseurin Mo Asumang in ihrem neuen Dokumentarfilm „Die Arier“. Das Interessante dabei ist, dass Asumang diese Fragen vorzugsweise Menschen stellt, die von der Überlegenheit einer arischen Rasse ausgehen und für sich beanspruchen, Arier zu sein. Hinzu kommt, dass Mo Asumang afro-deutsch ist, was für viele angebliche Arier ein klares Zeichen für Minderwertigkeit ist. So ergibt sich ein interessanter Film, der es immer wieder schafft, die Beschränktheit rassistischer Vorstellungen zu entlarven. Egal ob Ku-Klux-Klan oder die zukünftige deutsche „Elite“ auf dem deutschen Burschenschaftstag.

Am 8. Oktober zeigt der Stadtjugendring im Rahmen des Themenjahrs gegen Rassismus und in Zusammenarbeit mit der Regionalen Beratungsstelle gegen Rechtsextremismus für Oberbayern und Schwaben den Film „Die Arier“. Als besonderen Gast können wir an diesem Tag die Regisseurin Mo Asumang selbst in Rosenheim begrüßen. Sie wird den Besuchern Rede und Antwort stehen und so eine tiefgreifende Auseinandersetzung mit dem Thema ermöglichen.

Eintritt: frei, Beginn: 18 Uhr, Bühne im Lokschuppen

Pressemitteilung Stadtjugendring Rosenheim

Rubriklistenbild: © picture-alliance / dpa

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