Rosenheimer Polizei räumt mit Gerüchten auf

Diese Vorschriften gelten wirklich am Ludwigsplatz

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Die Verkehrssituation am Ludwigsplatz ist für viele nicht eindeutig.

Rosenheim - Viele falsche Vorstellungen und Missverständnisse kursieren im Bezug auf die Verkehrsvorschriften am Ludwigsplatz. Die Polizei räumt jetzt mit allen Gerüchten auf und erklärt, welche Regeln wirklich gelten:

Aufgrund den verschiedensten kursierenden Rechtsauffassungen über die tatsächlich geltenden Vorschriften im Bereich vom Ludwigsplatz, möchte die Polizei nun Licht ins Dunkel bringen:

Trotz Pflasterung haben Fußgänger hier keinen Vorrang.

Bei dem Bereich vom Ludwigsplatz bis um die Kurve in die Kaiserstraße handelt es um einen sogenannten "Verkehrsberuhigten Geschäftsbereich". Daher gelten dort im übrigen die allgemeinen Regeln der Straßenverkehrs-Ordnung. 

Fußgänger haben keinen Vorrang

Das bedeutet für Fußgänger, trotz der Geschwindigkeitsbeschränkung, keinen Vorrang gegenüber den Fahrzeugen. Der fließende Fahrzeugverkehr hat Vorrang vor den Fußgängern. Demnach dürfen Fußgänger eigentlich nur die Fahrbahn queren, wenn keine Fahrzeuge kommen und dies gefahrlos möglich ist. Der Fahrbahnbelag spielt dabei keine Rolle.

Diesen Zebrastreifen sollten Fußgänger zur Überquerung benutzen.

Leider ist dies dort sehr oft nicht die gängige Praxis und im Falle eines Unfalls würde aber dann der Fußgänger als Verursacher angesehen werden, sofern die erlaubte Geschwindigkeit nicht überschritten wird.

Zebrastreifen benutzen

Für eine gefahrlose Querung der Fahrbahn wurde hierzu auch ein Fußgängerüberweg eingerichtet. Laut Gesetz ist es auch zumutbar einen Umweg (50 Meter und mehr) in Kauf zu nehmen, um dort gefahrlos die Fahrbahn zu queren.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim

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