"Herausforderung und Chance"

Rosenheim - Verkehrsdrehscheibe, Stadteingang, Einkaufsmöglichkeit - wie soll das nähere Bahnhofsumfeld gestaltet werden? Die CSU diskutierte:

Damit befasste sich die CSU in einer Diskussionsveranstaltung, die bewusst in den Bahnhof selbst gelegt wurde. "Die Neugestaltung des Bahnhofsgeländes ist die städtebauliche Herausforderung und Chance für Rosenheim in den nächsten Jahren", betonte Stadtrat Dr. Thomas Huber bei der Einführung in der Gaststätte "McCafé".

Helmut Cybulska, Baudezernent der Stadt, misst diesem Projekt sogar noch eine größere Bedeutung zu als der Entwicklung des Landesgartenschaugeländes. Für den Realisierungswettbewerb, der Ende Juni startet, rechnet er mit einer großen Zahl teilnehmender Büros.

Im September soll eine Jury über die Wettbewerbsbeiträge entscheiden, die dann öffentlich ausgestellt werden. Ende dieses Jahres wird der Stadtrat über das weitere Vorgehen entscheiden. Die Maßnahme wird über das Programm Stadtumbau West gefördert.

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Wie soll die Neugestaltung des Bahnhofsumfeldes konkret aussehen? Darüber diskutierten viele Besucher unter der Moderation von Dr. Alexander Pfab. "Natürlich soll der Bahnhof eine Visitenkarte unserer Stadt werden. Aber für die Rosenheimer CSU steht an erster Stelle die Gewährleistung des Bahnhofs als Verkehrsdrehscheibe; dazu gehört auch die gute Erreichbarkeit für den Individualverkehr" betonte der Orts- und Fraktionsvorsitzende Herbert Borrmann.

Rainer Pastätter von der Werbegemeinschaft des Rosenheimer Bahnhofs mahnte eine baldige Realisierung der Neugestaltung an und plädierte für eine ausreichende Zahl an Kurzzeitparkplätzen für die Kunden der Geschäfte im Bahnhof. Rainer Heinz, Vorstandsmitglied des Rosenheimer Forums für Städtebau und Umweltfragen, beschwor demgegenüber den Bahnhof als "mythischen Ort" des Ankommens und Abfahrens und betonte die Notwendigkeit einer ansprechenden Gestaltung und einer Gewährleistung der Aufenthaltsqualität des Platzes.

re/Oberbayerisches Volksblatt

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