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25. Internationaler Kongress für Fußchirurgie

Dr. Thomas Endres aus Rosenheim eröffnete Kongress

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Dr. Thomas Endres

Rosenheim - Der 25. Internationale Kongress für Fußchirurgie fand wieder statt. Über 500 Experten tauschetne sich über aktuelle Entwicklungen und neueste Forschungsergebnisse aus.

Kongresspräsident Dr. Thomas Endres, Fußchirurg bei den RoMed Kliniken, eröffnete den 25. Internationalen Kongress für Fußchirurgie mit über 500 teilnehmenden Experten aus Deutschland, Österreich, Schweiz, Niederlanden und den USA. Ziel eines solchen Kongresses ist es, durch Erfahrungsaustausch, verbesserte Therapieformen zu finden und zu entwickeln.

Amputationen konnten verringert werden

Dr. Endres verdeutlichte in seiner Rede den immensen Fortschritt und sagte: „Die Fußchirurgie ist aus dem stiefmütterlichen Dasein vor 20 Jahren zu einem hochmodernen Medizinsektor von heute erwacht“. Fortschritte wurden auch in der Therapie des diabetischen Fußes erreicht. Durch moderne Behandlungsmethoden reduzierte sich in den vergangenen zehn Jahren die Rate von großen Amputationen im Unterschenkelbereich deutlich. Gründe dafür sind, laut Dr. Endres, unter anderem die intensiven Bemühungen im Aufbau von vernetzten diabetischen Fußzentren im ambulanten und stationären Bereich.

Schwerpunkt: Die aktuellen Therapiemöglichkeiten

Schwerpunkte des zweitägigen Kongresses waren auch aktuelle Therapiemöglichkeiten des Platt- und Hohlfußes, Sportverletzungen des Fußes sowie alternative Behandlungsmethoden wie z. B. Botoxinjektionen bei Schmerzsyndromen und Therapien mit plättchenreichen Plasma (PRP). Ein weiteres zentrales Thema waren Operationen durch kleine Schnitte, die sogenannte Schlüssellochtechnik. Diese zeigte in der Vergangenheit häufiger Komplikationen und wurde jetzt so modifiziert, dass eine bedenkenlose Anwendung möglich ist. Dabei ist die Schlüssellochtechnik nicht nur in der Vorfußchirurgie (Hallux-valgus-Chirurgie), sondern gerade bei Diabetikern mit immer wiederkehrenden Geschwüren (Ulzerationen) im Fußbereich besonders vorteilhaft.

Therapieformen müssen auch weiterhin optimiert werden

Verletzungen und Erkrankungen des Fußes sind häufige Gründe von Arbeitsunfähigkeit und vorzeitiger Berentung und deshalb von gesellschaftspolitischer Relevanz. So waren sich die Fußexperten einig, dass es weiterhin unbedingt notwendig ist Therapieformen zu optimieren, neue Behandlungsmethoden zu entwickeln und vernetzte Schwerpunktzentren auszubauen. Kongresspräsident Dr. Endres zeigte sich sehr zufrieden mit dem großen Zuspruch. Die Präsidentschaft ist für den regional bekannten Fußchirurgen, dessen Hauptaufgaben in der Organisation und wissenschaftliche Ausrichtung bestanden, eine hohe Ehre.

Pressemeldung RoMed Kliniken

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