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Doghammer: "Auf einmal läuft alles nicht mehr so rund"

"Einbußen, neue Wege und Freibier" - Rosenheimer Jungunternehmen über Corona-Krise

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Maximilian von "Doghammer" spricht mit rosenheim24.de über die aktuelle Situation. 

Rosenheim - Seit gut einer Woche werden Corona-Beschränkungen schrittweise gelockert oder angepasst. Dennoch hat die Krise ihre Spuren hinterlassen. Dies hat auch das Jungunternehmen "Doghammer" zu spüren bekommen. Gründer Maximilian hat mit rosenheim24.de über die Auswirkungen und sich neuergebene Chancen gesprochen.  

Regional, nachhaltig und jung - Doghammer ist das Rosenheimer Start-up für nachhaltige und outdoortaugliche Korkschuhe. Mit ihrem jüngsten Projekt eines Pop-up Stores am Mittertor haben sie die Rosenheimer Innenstadt mit frischem Wind belebt. 

Jetzt waren die Türen aufgrund der Corona-Krise lange geschlossen, die neue Schuhkollektion konnte nur im Schaufenster bestaunt werden. Wir haben den Gründer Maximilian gefragt, welche Auswirkungen die Corona-Pandemie auf sein junges Unternehmen hat. 

Rosenheim: Interview mit "Doghammer"

rosenheim24.de: Maximilian, jetzt seid ihr mit euren Produkten noch nicht allzu lange am Markt, welche Auswirkungen hat die Corona-Krise? 

Maximilian: Die ersten Wochen haben sich angefühlt wie Autofahren mit angezogener Handbremse. Auf einmal läuft alles nicht mehr so rund und wir mussten Wege finden, das Beste aus der Situation zu machen. Die Woche vor den Schließungen hatten wir noch dazu unsere Schuhlieferung aus Portugal bekommen, die eigentlich auf unsere Händler verteilt werden sollte. Auf einmal hatten wir also ein volles Lager mit Schuhen, aber niemanden mehr, der die Schuhe unbedingt wollte. Glücklicherweise sind wir online gut aufgestellt, so konnten wir wenigstens einen Teil abpuffern. Unseren Mitter.Store mussten wir richtigerweise leider schließen, das haben wir natürlich gemerkt.


rosenheim24.de: Seit Anfang der letzten Woche dürft ihr euren Mitter.Store am Mittertor wieder öffnen, wie sind die ersten Tage gelaufen? 

Maximilian: Wir waren froh über die vielen Kunden, die uns nach der langen Zeit wieder besucht haben. Erst hatten wir Bedenken, dass die Atmosphäre unseres Ladens durch die Schutzvorkehrungen verloren gehen könnte, aber das Tragen der Maske und die begrenzte Anzahl an Personen im Laden hat super funktioniert und wir sind froh, miteinander zurück zu sein.

Unterstützung für Rosenheimer Nachtleben

rosenheim24.de:#doghammerdahoam, so lautet euer Aufruf daheim zu bleiben. Was steckt hier dahinter bzw. wie konntet ihr die freie Zeit nutzen? 

Maximilian: Wir konnten uns Dingen widmen, die im Büroalltag oft untergehen. Zudem haben wir einige Projekte ins Leben gerufen, und uns mit Menschen aus der Region zusammengetan, um uns gemeinsam zu unterstützen. So spendieren wir beispielsweise zur Unterstützung unserer Rosenheim Bars bei jeder Bestellung mit der Anmerkung “Hangloose” ein Freibier in der Hang Loose, dem Institut, dem Drunken Monkey oder dem Lenz. Unsere Kunden haben ein kleines Schmankerl, das sie einlösen können, sobald die Bars wieder geöffnet haben und die Bars machen auch jetzt ein wenig Umsatz."

rosenheim24.de: Läuft denn die Produktion der Schuhe weiter?

Maximilian: Die Produktion unserer individuellen Zehensandalen in den Caritas Wendelstein Werkstätten in Rosenheim steht momentan still. Unsere Schuhmanufaktur in Portugal läuft eingeschränkt weiter, natürlich kommt es hier und da zu Engpässen. Insgesamt halten sich die Auswirkungen aber in Grenzen, was letztendlich wohl auch daran liegt, dass unsere Schuhe und Materialien aus Europa kommen. Diese Chance haben wir genutzt und schon eine kleine Kollektion für nächsten Sommer entwickelt, denn der kommt mit Sicherheit.

mz

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