Rosenheim ist bayerischer Landessieger

Helmut Cybulska nahm die Urkunde für die Stadt Rosenheim entgegen.
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Helmut Cybulska nahm die Urkunde für die Stadt Rosenheim entgegen.

Rosenheim - Die Integration der Flusslandschaft in den Stadtraum kam gut an: Die Stadt wurde für die Gestaltung der Altstadt Ost ausgezeichnet. Doch man hat noch weitere Pläne:

Im Rahmen der Fachtagung „Städtebauförderung in Bayern – Lebensräume für die Bürger“ am 16. Oktober in Ansbach zeichnete Joachim Herrmann, Staatsminister des Innern, für Bau und Verkehr, die Preisträger des Landeswettbewerbes aus. Baudezernent Helmut Cybulska, der als Stadtplaner den Entwicklungsprozess in der Erneuerung der Altstadt Ost mit Integration der Landesgartenschau 2010 von Anfang an federführend begleiten durfte, nahm die Urkunde für die Stadt Rosenheim entgegen.

Der Bayerische Landeswettbewerb 2014 „Modellhafte Stadt- und Ortssanierung“, ausgelobt von der Obersten Baubehörde, steht unter dem Thema „Lebensräume für die Bürger“. Er will beispielhafte Gestaltungen von Stadt- und Gemeindeplätzen, Wegen, Grünflächen, Quartiersplätzen sowie des Wohnumfelds auszeichnen, die als Vorbilder für eine zukunftweisende, qualitätsvolle Gestaltung im öffentlichen Raum dienen.

Im Rahmen des Landeswettbewerbs 2014 durften Projekte eingereicht werden, die nach 2005 als städtebauliche Erneuerungsmaßnahmen begonnen und bis 2014 vollständig bzw. in wesentlichen Teilbereichen realisiert wurden. 74 bayerische Städte und Gemeinden haben sich mit 86 Projekten am Landeswettbewerb beteiligt. Eine neunköpfige Fachjury hat die eingereichten Beiträge bewertet und 18 Projekte ausgezeichnet: es wurden fünf gleichrangige Preisträger benannt, acht besondere Anerkennungen ausgesprochen und weitere fünf Projekte lobend erwähnt.

Rosenheim konnte sich mit dem eingereichten Projekt „Neuordnung im Bereich Altstadt Ost und der Mangfall“ neben den Städten Kaufbeuren, Landsberg und Ochsenfurt sowie der Gemeinde Litzendorf unter den fünf Preisträgern platzieren. Im Rahmen des Landeswettbewerbes formulierte die Fachjury folgende Beurteilung: „Seit 2006 verfolgt die Stadt Rosenheim mit Erfolg die Neuordnung des ursprünglich von Gewerbe und Infrastruktureinrichtungen geprägten östlichen Altstadtareals (...). In hervorragender Weise gelingt es, die Flusslandschaft an Mangfall und Inn in den Stadtraum zu integrieren. Orientiert am Thema „Stadt an den Fluss“ entstehen innenstadtnahe Erholungsflächen und einzigartige Erlebnisräume, in die auch alte Stadtbäche einbezogen werden. Dies ist ein unverzichtbarer Beitrag zur Schaffung hochwertiger innenstädtischer Wohn- und Mischgebiete. Über mehrere städtebauliche Wettbewerbe, ein kommunales Projektmanagement und insbesondere auch eine breite Bürgerbeteiligung wird der langjährige Umstrukturierungsprozess erfolgreich gestaltet, (...) die neuen Wegeverbindungen ermöglichen die Erlebbarkeit neuer Urbanität und sind ein wegweisender Ansatz für eine hochwertige Innenentwicklung.“

In diesen Wochen werden die bisher im Rahmen des Gesamtkonzeptes „Erneuerung der Altstadt Ost“ entwickelten Baumaßnahmen am Ichikawaplatz und am Mühlbachbogen abgeschlossen. „Dieser Projekt-Abschluss erfährt mit der aktuellen hohen fachlichen Anerkennung auf Landesebene eine besondere Würdigung“ freute sich Baudezernent Helmut Cybulska.

Pressemeldung der Stadt Rosenheim

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