THW: 60 Jahre und kein bisschen leise

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Rosenheim - 60 Jahre Technisches Hilfswerk Rosenheim: Die hochmotivierte THW-Truppe, die im In- und Ausland aktiv ist, hatte am Wochenende einiges zu feiern.

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60 Jahre Technisches Hilfswerk Rosenheim: Das sind 60 Jahre engagiertes und hoch motiviertes Engagement für den Menschen und bei Großschadensereignissen im In- und Ausland. Beim Festakt anlässlich des 60-jährigen Bestehens des THW-Ortsvereines Rosenheim wurde einmal mehr deutlich, was in dieser Zeit ehrenamtlich geleistet wurde.

Harald Feckl, Ortsbeauftragter des THW Rosenheim, beschrieb bei der Festveranstaltung im Festzelt auf der Loretowiese in groben Zügen die ereignisreichen Jahre seit der Gründung. Das THW sei seit der Gründung ihrem Leitspruch „geht net gibt’s net“ treu geblieben. Eben eine starke Truppe, die auch vor schwierigen Aufgaben nicht zurückschrecke, so Feckl. Auf das Spektrum der Einsätze in den letzten 60 Jahren eingehend sagte Feckl, „wir waren nicht nur in der Region aktiv sondern auch international im Einsatz, nur Australien fehlt noch“.

Zum 60. zeigt das THW sein Können

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Landesbeauftragter Dr. Fritz Helge Voß sagte, der Ortsverein, einer der stärksten in Bayern, könne mit Stolz auf die zurückliegenden Jahre zurückblicken. Vom Einsatzwert her brächten die Rosenheimer das Dreifache im Verglich zum normalen Durchschnitt. Voß sagte: „Rosenheimer waren in den USA in Libanon, im Iran, in Armenien, im Kongo, in Indonesien und Polen“. Stephan Mayer, Präsident der THW-Bundesvereinigung reihte sich ein in die Schar der Gratulanten und bescheinigte den Rosenheimern einen unermüdlichen und selbstlosen Einsatz im Bereich Katastrophenschutz. Das THW Rosenheim sei ein Parade-Ortsverband.

Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer bedankte sich im Namen derStadt und des Landkreises Rosenheim. „Ihr seid ein verlässlicher Partner für Menschen in Notlagen“. Völlig überrascht war Frau Bauer allerdings als Feckl unter dem Rednerpult eine Uniformjacke mit der Aufschrift Oberbürgermeisterin herauszog und sie ihr anzog. Jetzt hat Frau Bauer neben der Einsatzjacke der Feuerwehr auch eine vom THW. Stadtbrandinspektor Mario Zimmermann riet der Oberbürgermeisterin zur Vorsicht. Beide Uniformen zu tragen könnte bei sommerlichen Temperaturen problematisch werden.

Für die Hilfsorganisationen in der Stadt und im Landkreis würdigte Karl-Heinrich Zeuner die Arbeit und die Zusammenarbeit mit dem THW. Zeuner sagte: „wer nichts für andere tut, der tut auch nichts für sich“. Zeuner überreichte Urkunde und Ehrenplakette des BRK. Stadtbrandinspektor Mario Zimmermann überbrachte die Glückwünsche der Stadtfeuerwehren und der Feuerwehren des Landkreises. Er würdigte zugleich die reibungslose Zusammenarbeit mit dem THW. Polizeioberrat Peter Böttinger bezeichnete die Zusammenarbeit mit dem THW als unverzichtbar bei diversen, teilweise schier unlösbaren Aufgaben.

Der Festsonntag des THWs

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Höhepunkt des Festaktes war die Ehrung verdienter und langjähriger Mitarbeiter. Stephan Mayer und die Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer zeichneten Horst Hantschel mit dem THW-Ehrenzeichen der Helfervereinigung in Gold aus. Heinz Bernert und Alfred Neumeier erhielten die Auszeichnung in Silber. Dem Festakt voraus gegangen war ein langer Zug mit vielen Fahnen zum Gottesdienst in die St. Nikolauskirche wo Stadtpfarrer Andreas Maria Zach und Dekanin Hanna Wirth den Gottesdienst hielten. Dekanin Wirth unterstrich in ihrer Predigt die Vielseitigkeit der THW-Helfer. Mit Herz und Verstand sorgen sie dafür, dass Unglücke und Katastrophen nicht noch schlimmere Folgen für die Menschen haben. Zum Ende des Gottesdienstes wurde das Fahnenband des Patenvereins des MHD geweiht und vom Ortsbeauftragten des MHD Hans Kerschbaumer an die THW-Fahne geheftet.

Zum runden Geburtstag waren viele THWler aus ganz Bayern gekommen. Die weiteste Anreise hatte wohl der Verein aus Haltern bei Dortmund. Ebenso war der Verein aus Campo San Martino in Südtirol dabei.

jre

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