Lob für Konzept des Stellwerk18

Stöttner: „Die Digitalisierung ist unsere Gegenwart“

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Die Bayerische Staatsministerin Ilse Aigner und die Landtagsabgeordneten Klaus Stöttner und Otto Lederer zusammen mit den Jungunternehmern der 5 StartUps, die an diesem Tag vorgestellt wurden.

Rosenheim - Große Freude bei der Übergabe des Förderbescheids für neues Digitales Gründerzentrum. Ilse Aigner lobt Konzept des Stellwerk18.

Die Bayerische Landesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, den Freistaat zum Gründerland Nummer eins in Deutschland zu machen. Mit der heutigen Übergabe des Förderbescheids für das neue Gründerzentrum in Rosenheim rückt dieses Ziel etwas näher. Als einer von neun Standorten hatte die Stadt Rosenheim den Zuschlag für die Teilnahme am Landesförderprogramm erhalten. Künftig sollen im so genannten „Stellwerk 18“ auf über 1600 Quadratmetern im Bahnhofsareal Nord attraktive Entwicklungsflächen für IT-Startups entstehen. 

„Unser Ziel ist es, jungen Visionären direkt nach der Hochschule die Möglichkeit zu geben hier in der Region ihre Träume zu verwirklichen. Dies ist mit der Landesförderung jetzt möglich“ freute sich Klaus Stöttner, Landtagsabgeordneter und Vorsitzender des Kuratoriums der Hochschule Rosenheim. „Es wäre falsch zu behaupten die Digitalisierung ist unsere Zukunft, sie ist unsere Gegenwart. Wir haben die Zeichen der Zeit erkannt und uns deshalb dazu entschlossen, die Digitalisierung mit Nachdruck weiter zu entwickeln“, so Stöttner.

Beschluss mit großer Mehrheit

Im Mai diesen Jahres hatte der Rosenheimer Stadtrat mit großer Mehrheit beschlossen, sich für das Förderprogramm des Freistaats zu bewerben. Von den 2,5 Millionen Euro geplanten Baukosten übernimmt der Freistaat durch den übergebenen Förderbescheid die Hälfte.

„Klaus Stöttner hat als Kopf des Bewerbungsteams immer wieder die nötigen Impulse gegeben“, lobte Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer die Arbeit des Landtagsabgeordneten. Er sei nicht nur maßgeblich am Rosenheimer Bewerbungserfolg beteiligt gewesen, sondern auch Namensgeber für das „Stellwerk18“, so Bauer.

So lief die Planung des "Stellwerk 18" bisher

Wolfgang Wittmann, Geschäftsführer EMM e.V., Dirk Kiefer, Leiter des Bayerischen Zentrums für Kultur- und Kreativwirtschaft, Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer und Landrat Wolfgang Berthaler im April 2016. Dort wurde die Bewerbung um das Gründerzentrum verkündet. © s l
Mit Stolz wurde im April 2016 ein vorläufiges Logo des digitalen Gründerzentrums in Rosenheim präsentiert. Das Design wurde in Anlehnung an das Google-Logo geschaffen. © 
So stellt sich die Stadt das "Stellwerk 18" vor. © Stadt Rosenheim
Auf dem Feld Nr. 4. soll das "Stellwerk 18" entstehen. © Grafik Cima
Das Gründerzentrum wird zunächst zum 1. April 2017 in das vierte Obergeschoss der Volksbank Raiffeisenbank Rosenheim-Chiemsee eG in die Bahnhofsstraße ziehen. © mg
Die Bayerische Staatsministerin Ilse Aigner und die Landtagsabgeordneten Klaus Stöttner und Otto Lederer zusammen mit den Jungunternehmern der 5 StartUps, die an diesem Tag vorgestellt wurden bei der Übergabe des Förderbescheids das Digitale Gründerzentrum. © 

Lob von Ilse Aigner

Die Bayerische Wirtschaftsministerin Ilse Aigner lobte die geschlossene Mannschaftsleistung des Rosenheimer Bewerbungsteams und versprach, zudem gleich noch eine weitere Finanzspritze:„Mit den 1,25 Millionen Euro kann ich heute ein kleines Weihnachtsgeschenk machen. Im kommenden Jahr werden wir nochmals 3 Millionen Euro zur Realisierung der für das Stellwerk18 notwendigen Infrastruktur bereitstellen“, verkündete Aigner.

Bereits Anfang 2017 soll jetzt mit dem Bau begonnen werden, 2018 sollen die ersten Jungunternehmer in das neue Gebäude einziehen können.

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