In einem Schreiben an Oberbürgermeisterin Bauer

SPD fordert gebührenpflichtiges Parken auf der Loretowiese

Rosenheim - Die SPD fordert kostenpflichtiges Parken auf der Loretowiese. Aus diesem Grund schickte die Partei nun ein Schreiben an Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer, in dem sie dieses Anliegen begründet.

Die Stadt beriet sich schon mehrmals darüber, ob Parkgebühren für die Loretowiese erhoben werden sollen. Anfang 2016 wurde dazu eine Befragung der Bürger durchgeführt. Da sich die eindeutige Mehrheit gegen gebührenspflichtiges Parken auf der Loretowiese ausgesprochen hatte, wurde es seitdem still um das Thema.

Nun fordert die SPD in einem Schreiben an Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer trotzdem, das Parken auf der Loretowiese künftig bezahlt abzuwickeln. Die SPD begründet ihre Forderung damit, dass das hohe Verkehrsaufkommen in Rosenheim durch zu viele kostenfreie Parkmöglichkeiten angereizt würde. Es würden, so die SPD, mehr Menschen öffentliche Verkehrsmittel nutzen, wenn diese Parkmöglichkeiten gebührenpflichtig wären.

Der Erlös soll wiederum in den ÖPNV investiert werden, um langfristig eine Umstellung vom Auto auf umweltschonendere Verkehrsmittel zu gewährleisten.

Wirtschaftsgutachten für den Standort Rosenheim

Zudem fordert die SPD die Erstellung eines Gutachtens für den Wirtschaftsstandort Rosenheim. Das Gutachten soll folgende Parameter enthalten: 

  • Räumliche Lage
  • Verkehrsanbindung
  • Entwicklung Bevölkerung & Beschäftigung
  • Wirtschaftskraft
  • Ansiedlung und Vermarktung
  • Branchenmix
  • Entwicklungspotenzial

Mehr Geld für das Personal der städtischen Realschule

Auch eine Erhöhung der Zuschüsse vom Freistaat für das Personal der städtischen Realschule beantragt die SPD Rosenheim. Der Freistaat Bayern zahle aktuell einen Zuschuss 35% ihrer Aufwendungen an die Stadt zur Finanzierung ihrer Personalausgaben. Die SPD fordert, diesen auf 61% zu erhöhen.

SPD Rosenheim

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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