Rosenheimer Polizei bittet um Zeugenhinweise

Frau (26) von hinten gepackt und gewürgt - Passanten eilen zu Hilfe

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Rosenheim - Unvermittelt und brutal angegriffen wurde am Montag (10. Februar) eine Rosenheimerin auf der Klepperstraße. Da zwei Passanten die Situation erkannten und halfen, konnte die Frau entkommen. 

Die absolute Horrorvorstellung für jede Frau: Plötzlich von einem Mann angegriffen und gepackt werden. Der Situation hilflos ausgeliefert sein. Diese schreckliche Erfahrung musste am Montag (10. Februar) eine 26-jährige Rosenheimerin machen.

Sie war gegen 11.10 Uhr auf dem Weg vom Brückenberg in Richtung Bahnhof. Etwa auf Höhe der Einmündung zur Alfred-Heurich-Straße wurde sie plötzlich von einem Mann von hinten angegriffen. Die Rosenheimerin schilderte im Anschluss der Polizei, dass sie der Mann von hinten mit den Armen umklammert und versucht habe, sie am Hals zu packen und wohl auch würgte. Die 26-Jährige drehte sich um, schlug und kratzte den Täter im Gesicht.

Glücklicherweise erkannten zwei zufällig vorbeigehende Zeugen, ein 53-jähriger Mann aus Tuntenhausen sowie ein 29-jähriger Rosenheimer, die Situation und eilten der Frau zu Hilfe. Der Täter ließ daraufhin von der Frau ab und konnte flüchten.

So wird der Angreifer beschrieben:

Männlich, ca. 35 - 40 Jahre alt, auffallend rundliches Gesicht, dick/kräftige Figur und fast keine Haare mehr. Er trug einen grauen, abgetragenen Pullover sowie eine helle Jeans. Zur Körpergröße können keine Angaben gemacht werden.

Motiv für Angriff unklar

Der Mann soll die Rosenheimerin etwa ab dem Brückenberg ständig angestarrt haben bis er sie schließlich an der Einmündung zur Alfred-Heurich-Straße von hinten angegriffen hat.

Zur Intension des Täters können derzeit keine Angaben gemacht werden, so die Rosenheimer Polizei weiter. Konkrete Hinweise auf ein Raub- oder Sexualdelikt liegen nicht vor. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen einer gefährlichen Körperverletzung aufgenommen.

Zeugenaufruf der Polizei

Zeugen werden gebeten, sich mit der Rosenheimer Polizei unter der Telefonnummer 08031/200-2200 in Verbindung zu setzen.

Im Rahmen der Fahndung waren mehrere Streifenfahrzeuge sowie Angehörige der Bundespolizei eingesetzt.

mh/Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim

Rubriklistenbild: © dpa

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