Bauer: "Ich war in einer Zerreißprobe"

Rosenheim - Das Rosenheimer Trinkwasser war völlig in Ordnung, versichert OB Bauer. Dass die Chlorung so lange angedauert hat, ist auch für sie schwer nachvollziehbar.

Im Interview mit den OVB-Heimatzeitungen blickte Rosenheims Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer auf das Jahr 2013 zurück. Dabei spielte auch die zweimonatige Chlorung des Trinkwassers ab Anfang Oktober eine Rolle. Die Oberbürgermeisterin sagte dazu, sie sei kurz davor gewesen den Stadtrat beschließen zu lassen, dass die Chlorung gegen den Willen des Gesundheitsamtes aufgehoben wird. "Ich war der festen Überzeugung, dass das Wasser einwandfrei war nach allem, was wir getan hatten," sagte sie dem Oberbayerischen Volksblatt.

Sie habe nicht nachvollziehen können, warum das Gesundheitsamt in einer letzten Sitzung plötzlich doch noch darauf bestanden habe, dass weitere Fachbehörden befragt werden. Nach einem Gespräch mit Landrat Neiderhell, dem Vorgesetzten des Gesundheitsamtes, habe sie jedoch letztlich darauf verzichtet. "Ich war in einer Zerreißprobe," sagte sie dem Oberbayerischen Volksblatt. Bauer meinte darüber hinaus, die Stadt müsse nun eine Notversorgung aufbauen und neue Quellen erschließen.

Im Interview sprach die Oberbürgermeisterin außerdem über die Lehren aus dem Hochwasser, den Neubau des Eisstadions, Gewerbeansiedlungen im Stadtgebiet und viele weitere Themen.

Das vollständige Interview lesen Sie auf

ovb-online.de

oder in den OVB-Heimatzeitungen.

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