Fall im Rahmen von Vermisstensuche in Rosenheim

Wem gehört die herrenlose Kleidung am Innspitz? - Polizei stellt Ermittlungen ein

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Am Innspitz wurde während der Suche nach einem Vermissten Kleidung ohne Besitzer gefunden.

Rosenheim - Bei der Suche nach einem Vermissten sind Einsatzkräfte am Innspitz auf einen Satz Kleidung gestoßen. Die Ermittlungen dazu brachten kein Ergebnis.

Update, 17. April, 8.09 Uhr: Ermittlungen eingestellt

Die Pressemeldung im Wortlaut:

Wie in unserer Pressemeldung gesteuert, wurden im Bereich des Innzipfels von Rosenheim Kleidungsstücke aufgefunden.

Die weiteren Ermittlungen erbrachten kein Ergebnis. Es liegen fortlaufend keine Vermisstenfälle vor, weitere Absuchen verliefen ergebnislos. Wir gehen aktuell davon aus, dass eine unbekannte Person die Kleidung dort entsorgt hat. Auf die Pressemeldung reagierte niemand.

Pressemeldung Polizei Rosenheim

Erstmeldung, 14. April, 11.30 Uhr

Auf Nachfrage von rosenheim24.de bestätigte Stefan Sonntag, Pressesprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd: "Im Rahmen der Vermisstensuche hat sich ein neuer Fall aufgetan." Man habe die Kleidung während der Suche gefunden. Da laut Polizeibericht vom Montag (13. April) aufgrund der vorliegenden Situation nicht ausgeschloßen werden konnte, dass ein Unglücksfall oder Suizid der gefundenen Kleidung zugrunde liegt, hatte die Polizeiinspektion Rosenheim die Ermittlungen aufgenommen. 

Herrenlose Kleidung am Innspitz - Polizei hat Vermutung

Wie Polizeihauptkommissar Robert Maurer von der Polizeiinspektion Rosenheim gegenüber rosenheim24.de am Dienstag (14. April) zur Auskunft gab, habe man aber mittlerweile bei dem mysteriösen Fall der gefunden Klamotten eine Tendenz: "Beamte sind in der Nähe des Fundortes auf ein Obdachlosen-Lager gestoßen."

Die am Innspitz gefundene Kleidung.

Man habe die Vermutung, dass die gefundene Kleidung von einem der Bewohner dieses Lagers stammt. "Wir werden in den nächsten Tagen zusehen, dass wir die Bewohner des Lagers ausfindig machen." Dann könne man die Kleidung unter Umständen zurückgeben. Ein Suizid durch Ertrinken im Inn sei auszuschließen. "Das mag jetzt vielleicht makaber klingen, aber falls es zu einem Suizid im Inn gekommen sein sollte, hätten wir an den Staustufen in Rott bei der Strömung eine Leiche entdeckt."

Vermisster konnte gefunden werden

Im Fall der Vermisstensuche konnte Maurer bestätigen, dass die gesuchte Person noch am Montag (13. April) angetroffen werden konnte. Am Ostermontag war es im Raum Rosenheim zwischen 9 und 12 Uhr zu einer groß angelegten Suchaktion gekommen. Auch ein Hubschrauber war im Einsatz.

fgr

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