Auf dem Ludwigsplatz in Rosenheim

Greenpeace-Ehrenamtliche erinnern mit leuchtendem Friedenszeichen an Atombombenabwurf auf Hiroshima

Greenpeace Friedenslicht Hiroshima Ludwigsplatz
+
Greenpeace-Mitglieder stellten Friedenslichter am Ludwigsplatz auf, um an Hiroshima zu erinnern

Rosenheim - In Erinnerung an den Atombombenabwurf auf die japanische Stadt Hiroshima vor 75 Jahren haben Greenpeace-Ehrenamtliche in ganz Deutschland „Peace“-Zeichen aus Kerzen aufgestellt.

Die Meldung im Wortlaut:

Auch die Ehrenamtlichen aus Rosenheim haben auf dem Ludwigsplatz Friedenslichter angezündet, um der damaligen Katastrophe zu gedenken. Zudem riefen sie mit ihrer Lichtbotschaft die Bundesregierung zu atomarer Abrüstung auf.

Laut einer aktuellen Greenpeace-Umfrage sind 83 Prozent der Menschen in Deutschland dafür, dass die US-amerikanischen Atombomben aus Deutschland abgezogen werden. Dennoch lagern im rheinland-pfälzischen Büchel laut Experteneinschätzungen noch heute 20 davon, die im Kriegsfall von deutschen Piloten in ihr Einsatzgebiet geflogen werden sollen. Ihre jeweilige Sprengkraft beträgt mindestens das Zehnfache der Hiroshima-Bombe. Und schon beim Atombombenangriff auf Hiroshima und Nagasaki 1945 waren mehr als 200.000 Personen ums Leben gekommen. Menschen, Tiere und die Natur in der Region leiden noch immer unter den Spätfolgen des Abwurfs. 

„Deutschland kann jetzt wegweisend einen glaubwürdigen Beitrag für eine atomwaffenfreie Welt leisten, indem die Bundesregierung den Atomwaffenverbotsvertrag unterzeichnet“, so Greenpeace Deutschland. Die Unterzeichnung befürworten laut Umfrage auch 92 Prozent der Bundesbürgerinnen und Bundesbürger.

Der Greenpeace e. V. setzt sich weltweit für das friedliche Lösen von Konflikten, den Erhalt demokratischer Rechte, ein Rüstungsexportverbot in Drittländer, Krisen- und Kriegsgebiete sowie atomare Abrüstung und Umweltschutz ein. Mit dieser Aktion hofft er, ein weiteres Zeichen für Frieden und gegen atomaren Krieg gesetzt zu haben.

Pressemeldung Greenpeace Rosenheim

Kommentare