Stadtratsfraktion der Grünen stellt Antrag in Rosenheim

Wechselunterricht soll in Gemeinde- und Vereinshäusern stattfinden

Die Stadtratsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen und der Vertreter der ÖDP fordern mit einem Antrag an Oberbürgermeister Andreas März, die momentan ungenutzten Gemeinde- und Vereinshäuser für den Wechselunterricht zur Verfügung zu stellen.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:

Rosenheim - Die Verwaltung wird beauftragt, in Abstimmung mit dem Schulamt zu prüfen, welche Räumlichkeiten von Kirchengemeinden, Sportvereinen, Kulturinstitutionen und Gaststätten zur Nutzung für Wechselunterricht geeignet sind, und zu welchen Konditionen diese zur Verfügung stehen.

Begründung: In absehbarer Zeit wird es wieder zu Präsenzunterricht kommen. Viele Schulen haben zu wenig Platz, um die Abstandsregelungen einzuhalten, oder gelegentlich in großen Räumen „durchzuatmen“. Mit Ausweichräumlichkeiten haben die Schulen im wahrsten Sinne des Wortes mehr Spielraum für Unterricht und Gemeinschaftsaktivitäten. Dies wäre auch ein Zeichen der Solidarität mit den Kindern und dem Lehrpersonal. Die meisten Gemeindehäuser der Kirchen werden derzeit kaum, und Turnhallen, Theaterräume und Gastsäle, nicht genutzt. Beispiele gibt es derzeit in mehreren Städten, in denen solche Angebote wahrgenommen werden (Artikel SZ vom 27. Januar). Auch in Rosenheim wurde mit der Städtischen Galerie und dem Finsterwalder Gymnasium schon ein gutes Beispiel gegeben.

Pressemitteilung/Antrag der Stadtratsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen und der Vertreter der ÖDP

Rubriklistenbild: © Sebastian Gollnow/dpa

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