Stephanskirchner mit unfassbarer Aktion in Rosenheim

Radfahrer stürzt nach irrer Chaos-Fahrt - und geht dann auf helfende Polizisten los

Rosenheim - Undank ist der Welten Lohn, wusste schon Goethe. Und jetzt auch Polizisten in Rosenheim, nachdem sie von einem Radfahrer attackiert worden waren, dem sie nach einem Sturz eigentlich nur helfen wollten. Am Ende mussten sie ihn sogar fesseln.

Pressemitteilung im Wortlaut:

Beamte der Rosenheimer Polizei befuhren die Innstraße von Schloßberg aus kommend in Richtung Ludwigsplatz. Kurz vor der Mangfallbrücke kam der Streife mitten auf der Straße ein Fahrradfahrer entgegen. Der 31-jährige Stephanskirchner nutzte dabei das Licht am Fahrrad nicht und war deshalb nur schwer erkennbar. 

Ohne die Hände auf dem Lenker zu haben, fuhr er dabei freihändig und beachtete das für ihn geltende Rotlicht an der Ampel nicht und fuhr einfach drüber. Während der freihändigen Fahrt ohne Licht über das Rotlicht, sendete er noch mit seinem Handy eine Sprachnachricht an einen Bekannten. Dies konnte nicht mehr gut gehen und der Fahrradfahrer stürzte über den Lenker seines Fahrrades zu Boden

Die Beamten wollten daraufhin den Fahrradfahrer helfen, doch der Stephanskirchner zeigte sich sofort aggressiv, warf seinen Geldbeutel und Handy vor die Füße der Beamten und schrie sie an, was sie von ihm wollen. Mit seinen Füßen trat er dann mehrfach wutentbrannt gegen sein eigenes Fahrrad. Als er sich schreiend wieder den Beamten zuwendete, versuchte er in Richtung der Gesichter der Polizisten zu spucken

Die Beamten mussten den 31-Jährigen daraufhin fesseln und der Mann beruhigte sich daraufhin merklich. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab keine Alkoholisierung, durch den Sturz wurde er nicht verletzt. Gegen den Mann wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet mit Punkten in Flensburg. Auch die Vorladung zu einem Verkehrsunterricht wird eine Folge sein.

Pressemitteilung der Polizeiinspektion Rosenheim

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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