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Ausbau der Eberserberger- und Kaiserstraße in Rosenheim

Soll das Halteverbot vor AWO verschwinden?

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Rosenheim - Auf der Ebersbergerstraße, genauer gesagt auf der Höhe der AWO, gilt aktuell ein absolutes Halteverbot. Dadurch ist der Zugang zu der Einrichtung erschwert. Gleichzeitig steht unter Umständen die Sicherheit der Radfahrer in Frage:

Der Ausbau der Ebersbergerstraße und der Kaiserstraße ist im vollen Gange. Doch, auf der Ebersbergerstraße ist ein neues Problem entstanden: Direkt vor der Einrichtung der Arbeiterwohlfahrt (AWO) gilt ein absolutes Halteverbot. Dies ist ein Problem für Menschen mit Behinderung, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind und für die längere Wege zu der AWO-Einrichtung eine Belastung darstellen. 

Gegen eine Entfernung dieses Verbotes sprach sich die SPD aus. Stattdessen solle überprüft werden, ob es nicht alternative Lösungen gebe, Menschen mit Handicap den Zugang zu der Einrichtung zu erleichtern. Denn, in dem Halteverbot sorgt ein sogenannter Schutzstreifen für die Sicherheit der Radfahrer. 

Würde das Verbot aufgehoben, verliere dieser seine Wirkung. Insbesondere der Verkehr durch das Abholen und Bringen der Schüler, entstünden weitere Gefahren für die Radfahrer. 

Die Mitglieder des Ausschusses einigten sich nach kürzerer Diskussion darauf, eine Lösung zu finden, die beiden Problemen Rechnung trägt.

Überquerungshilfe mit Blindenleitsystem geplant

Der Ausschuss genehmigte außerdem den weiteren Ausbau der Ebersbergerstraße und Kaiserstraße bis einschließlich der Einbindung der Rechenauerstraße. Da schließt die Verstärkung des Oberbaus der Fahrbahn und die Erneuerung der Straßenentwässerung, inklusive Anschluss an den bestehenden Mischwasserkanal. 

Ein wichtiger Schritt ist der Umbau des vorhandenen Fahrbahnteilers in der Rechenauerstraße. Hier lassen die Planer eine Überquerungshilfe mit Blindenleitsystem entstehen. Das Gleiche passiert an der Zufahrt zur Loretowiese.

Immer wieder Ärger um Dauer der Baumaßnahmen

Der Ausbau der Straßen sorgte bereits im vergangenen Jahr immer wieder für Unmut. Immer wieder kam es zu Verzögerungen - und somit zu heftigen Diskussionen im Stadtrat. Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer sprach damals von einer der schwierigsten Baustellen, die Rosenheim bis dato erlebt hat. Die Planer hoffen, dieses Jahr ähnliche Probleme vermeiden zu können. 

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