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Eigene Werkstatt frischt alte Geräte für bedürftige Jugendliche auf

Happinger Jugendzentrum Chill Mill bittet um gebrauchte Elektronik-Sachspenden

Schüler arbeitet am Tablet
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Jugendlicher mit Tablet (Symbolbild)

Das Jugendzentrum ist zwar wegen Corona geschlossen, virtuell können die jungen Menschen aber trotzdem dabei sein. Dafür braucht es aber mehr Computer. Unterstützung und Zusammenhalt ist gefragt.

Die Pressemitteilung im Wortlaut

Rosenheim - Seit Beginn des ersten Corona-Lockdowns und der damit verbundenen, zeitweisen Schließung seiner Einrichtungen durch die einhergehenden rechtlichen Bestimmungen leistet der Stadtjugendring Rosenheim unter anderem ein digitales Unterstützungs-Programm für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene: das „Virtuelle Jugendzentrum“.

Über die dafür genutzte Online-Plattform ‚Discord‘ können sich junge Menschen via Internet kostenlos und unverbindlich in das virtuelle Jugendzentrum einklinken. Dort finden sie in Chat- und Sprach-Kanälen digitalen Kontakt zu Freunden und dem pädagogischen Personal aus Rosenheims Jugendzentren, haben Zugriff auf vielfältige Beratungsangebote – beispielsweise zum Thema Homeschooling, Bewerbung oder allgemeinen Alltagssorgen – oder können einfach nur die Angebote aus dem eigens entwickelten ‚virtuellen Spieleschrank‘ mit spannenden Inhalten rund um die Themen Musik, Streaming, Lifestyle und virtuelles Spielen nutzen.

Doch nicht jeder Interessierte hat gegenwärtig auch die technischen Möglichkeiten, vom virtuellen Jugendzentrum zu profitieren. Um der Zielgruppe entgegenzukommen, möchte der Stadtjugendring zu Sachspenden rund um Computer, Smartphones und Zubehör aufrufen.

„Im Happinger Jugendzentrum Chill Mill haben wir seit Beginn der Corona-Krise eine kleine Reparatur- und Bastelwerkstatt für Computer und Spielkonsolen eingerichtet, damit junge Menschen auch während der Lockdown-Phase digital mobil bleiben. Wenn die Playstation streikt oder man nicht mehr ins Internet kann, weil das Smartphone runtergeflogen ist, wird es Zuhause schnell langweilig. Und nicht jeder hat das Geld, sich dann ein neues Gerät zu bestellen. Auch gibt es in manchen mehrköpfigen Familien nur ein einziges online-fähiges Gerät, was schon mal zu Streit führen kann, wer wann und wie lange ins Internet darf. Auf diese Umstände möchten wir gerne reagieren und hoffen auf neue Sachspenden, um sie in unserer Reparatur-Werkstatt wieder flott zu machen und an bedürftige junge Menschen zu verteilen.“

Seit dem ersten Corona-Lockdown hat die Chill Mill so mehr als 20 PC´s wieder lauffähig gemacht und an Jugendliche weiterverteilt. Auch gebrauchte Smartphones oder Computerzubehör wie Bildschirme und Tastaturen sind sehr gefragt. „Schwieriger wird es bei Druckern, da die Farbpatronen für viele Jugendliche einfach zu teuer sind. Dafür bieten wir während unserer aktuellen Büro-Zeiten in der Chill Mill nach Absprache mit den Kindern und Jugendlichen einen kostenlosen Druck-Service beispielsweise für Bewerbungsschreiben oder Hausaufgaben an.“ Um die Sicherheit privater Daten auf gespendeten Geräten muss sich dabei keine Sorge gemacht werden, da jeder Datenspeicher vor Weitervermittlung gelöscht und mehrfach überschrieben wird.

So kann geholfen werden

Die Sachspenden-Annahme läuft von Dienstag, 2. März bis Freitag, 5. März, jeweils von 12 bis 18 Uhr beim Jugendzentrum Chill Mill, Happinger Str. 85, 83026 Rosenheim. Für Rückfragen ist der zuständige Sozialarbeiter Sebastian Poll vom Stadtjugendring Rosenheim dienstags bis freitags zwischen 12 und 20 Uhr unter der 01590/6347258 zu erreichen.

Pressemitteilung Sebastian Poll

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