Rosenheim: Keine Klagen gegen Hundesteuer

Blindenführhund
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Von der Steuer ausgenommen: Blindenführhunde

Rosenheim – Am 15. Januar wird in Rosenheim wieder die Hundesteuer fällig. Eine Erinnerung der Stadt führte zu regen User-Diskussionen.

Ein Münchener Richter hat vor kurzem gegen die Hundesteuer der Gemeinde Gilching geklagt (wir berichteten), im Sommer 2011 wendete sich ein Hundehalter aus Niedersachsen nach einem Lauf durch die Instanzen gar an den Verfassungsgerichtshof. In Rosenheim ist die Lage entspannter: Zwar führte eine einfache Erinnerung der Stadtverwaltung zu einigen Diskussionen über die Vor- und Nachteile der Hundesteuer, den rechtlichen Weg hat aber noch kein Hundehalter eingeschlagen: „Mir liegen keine Informationen über eine Klage in den letzten Jahren vor“, berichtet Thomas Bugl, Pressesprecher der Stadt Rosenheim.

Die Stadt nimmt jedes Jahr rund 50.000 Euro mit der Hundesteuer ein. Die Einnahmen sind nicht zweckgebunden, begründet wird die Steuer aber mit den Reinigungskosten, die der Stadt entstehen. „Es gibt in Rosenheim sehr viele, sehr verantwortungsbewusste Hundehalter...aber leider gibt es auch andere“, so Bugl im Gespräch mit rosenheim24. Derzeit zahlen 1.200 Halter Steuern für 1.360 Hunde. „Im Vergleich mit anderen Kommunen bewegen wir uns im guten Mittelfeld, wir strapazieren die Hundehalter nicht über Gebühr“, erklärt Bugl. Pro Hund und Jahr sind 40 Euro fällig, die genauen Regelungen und Ausnahmen können in der Hundesteuersatzung (pdf) gefunden werden.

red/cs

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