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Kinderschutzbund Rosenheim

Die Kinder im Mittelpunkt: Kinderschutzbund am Runden Tisch mit Jugendamt und Familiengericht

Kinderschutzbund am Runden Tisch mit Jugendamt und Familiengericht
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Regen Austausch zum Thema begleiteter Umgang und Besuchscafé pflegten auf Einladung des Kinderschutzbundes (v.l.n.r.): Sabine Stelzmann (Leitung Kreisjugendamt Rosenheim), die Familienrichter:innen Frau Hubert und Herr Mayer, Marianne Guggenbichler (Geschäftsführerin Kinderschutzbund) sowie Christian Meixner (Leitung Amt für Kinder, Jugendliche und Familien der Stadt Rosenheim).

Rosenheim - Der Kinderschutzbund hat sich an einem Runden Tisch mit Jugendamt und Familiengericht getroffen.

Die Meldung im Wortlaut

Zu einem Runden Tisch trafen sich auf Einladung des Kinderschutzbundes Rosenheim die Leitungen des Amtes für Kinder, Jugendliche und Familien der Stadt Rosenheim sowie des Kreisjugendamtes Rosenheim und eine Abordnung der Familienrichter:innen. Im Mittelpunkt des fachlichen Austausches standen die Kinder bei Trennung/Scheidung und die gute Kooperation aller beteiligten Institutionen. 

„Die Anzahl der Eltern, die nach Trennung/Scheidung Unterstützung bei der Regelung des Umgangs suchen, steigt stetig an und auch während der Pandemie war der Bedarf hoch. So führte der Kinderschutzbund im Jahr 2021 insgesamt 98 Jugendhilfemaßnahmen „Begleiteter Umgang“ in Stadt und Landkreis Rosenheim durch, d.h. die Treffen des Kindes mit seinem getrenntlebenden Elternteil finden in begleiteter Form über den Kinderschutzbund statt. Das Besuchscafé, bei dem umgangsberechtigte Eltern in lockerer Atmosphäre in den kindgerechten Räumen des Kinderschutzbundes Zeit mit ihren Kindern verbringen können, wurde 2021 in Wasserburg für 75 Treffen und in Rosenheim für 190 Treffen genutzt“ berichtete Marianne Guggenbichler, Geschäftsführerin des Kinderschutzbundes. 

Auf großes Interesse stieß bei den Jugendämtern und Familienrichter:innen auch die Vorstellung der Kindergruppe „Abenteuer Trennung“ für Kinder zwischen 6 und 13 Jahren, die ebenfalls in Rosenheim und Wasserburg angeboten wird. Sozialpädagogin Tabea Bickmann, eine der vier Projektleitungen, schilderte eindrucksvoll die Situation der teilnehmenden Kinder: „Einige der Kinder haben ihre Eltern selbst auf die Gruppe aufmerksam gemacht, nachdem sie über einen Aushang davon erfuhren. Besonders hilfreich ist für die Kinder die Vorstellung des Familienhauses als Modell für die Rollen und Aufgaben in einer Familie. So können sie sich besser abgrenzen, wenn die Eltern sie – auch unbewusst – in ihren Konflikt mit einbeziehen. Und es ist nicht ungewöhnlich, dass den Kindern die Gruppe so guttut, dass sie sie mehrmals besuchen.“

Der Austausch über juristische und pädagogische Herausforderungen im Umfeld von Umgangsthemen rundete die Besprechung ab, so dass das Fazit sehr positiv ausfiel. „Das Format, sich alle zwei Jahre in dieser Konstellation zu treffen, hat sich bewährt und wird so weitergeführt,“ waren sich alle Beteiligten einig.

Pressemitteilung Kinderschutzbund Rosenheim

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