Kultur- und Sozialstiftung Dr. Stöcker feiert Jubiläum

"20 Jahre segensreiches Wirken für Rosenheim"

Der Stiftungsrat: Diethard Schinzel - Vorsitzender, Michael Keneder – stellv. Vorsitzender, Manfred Reißner und Dr. Sebastian Spiegelberger
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Der Stiftungsrat: Diethard Schinzel - Vorsitzender, Michael Keneder – stellv. Vorsitzender, Manfred Reißner und Dr. Sebastian Spiegelberger

Rosenheim - Knapp 600.000 Euro schüttete die Rosenheimer Kultur- und Sozialstiftung bisher an unterschiedliche Projekte aus. Jetzt feierte die Organisation ihr 20-jähriges Bestehen:

Nach den einleitenden Worten von Oberbürgermeisterin und Stiftungsvorstand der KUS, Gabriele Bauer, widmeten sich die rund 70 Teilnehmer der Festveranstaltung den Feierlichkeiten rund um das 20 jährige Bestehen der Rosenheimer Kultur- und Sozialstiftung. "Wir wollen Rosenheim und damit unsere Heimat weiter voranbringen. (...) Dabei scheitert es bei weitem nicht immer am Geld, auch wenn klar ist: Die finanzielle Situation gerade der Kommunen stellt sich beileibe nicht so dar, dass überall dort geholfen werden könnte, wo Unterstützung nötig wäre", so die Oberbürgermeisterin in ihrer Rede.

Und weiter zitierte Gabriele Bauer den Nobelpreisträger George Bernhard Shaw: "Wir werden nicht durch Erinnerung an unsere Vergangenheit weise, sondern durch die Verantwortung für unsere Zukunft." Dabei nahm sie Bezug auf den Stifter der Kultur- und Sozialstiftung, Altoberbürgermeister Dr. Michael Stöcker, der ein "großartiges Vermächtnis" hinterlassen hatte. "Wir sind heute hier und blicken auf zwei Jahrzehnte erfolgreicher Arbeit für Rosenheim und seine Menschen zurück."

Insgesamt hat die Dr. Stöcker Stiftung seit ihrem Bestehen fast 580.000 Euro ausgeschüttet, mit rund 400.000 Euro wurden kulturelle, mit rund 100.000 Euro soziale und mit rund 80.000 Euro bildende bzw. wissenschaftliche Projekte gefördert bzw. zahlreichen Einzelpersonen in besonderen Lebenslagen oder Notfällen geholfen. An der Gesprächsrunde, die der Kulturamtsleiter, Herr Robert Berberich, moderierte, nahmen mehrere Gesprächspartner teil.

  • Wolfgang Zeller, Vorsitzender des Fördervereins "FitZ"
  • Kaspar Öttl, stellv. Vorsitzender des Vereins Pro Arbeit Rosenheim e.V.
  •  Elisabeth Mehrl, Vorsitzende des Kunstvereins Rosenheim
  •  Michael Kleeberger, Ehrenvorsitzender des Hauskrankenpflegevereins Rosenheim

Die Teilnehmer der Runde stellten ihre Institutionen und wichtige Projekte in der Vergangenheit und Zukunft vor. Einig und dankbar waren alle für die Leistungen der Stiftungen, ohne deren Hilfe viele Projekte überhaupt nicht oder nur eingeschränkt möglich wären. Das breite und unbürokratische Engagement der Kultur- und Sozialstiftung wurde von allen Gesprächsteilnehmern besonders lobend hervorgehoben, auch deren Kooperation mit anderen Stiftungen, vor allem mit den Sparkassenstiftungen und der Gertraud Stumbeck Stiftung.

Von großem Vorteil sei auch die Personalunion der Oberbürgermeisterin in ihrer Eigenschaft als Vorstand in mehreren Stiftungen und als Verantwortliche für die in der Verwaltung der Stadt stehenden Stiftungen. Es würde sehr begrüßt, wenn sich die heimische Wirtschaft noch stärker engagieren würde. Der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling, Alfons Maierthaler, verwies auf die Vorgeschichte der KUS, deren Stiftungskapital von rund 1,75 Mio. Euro weitgehend von der damaligen Sparkasse Rosenheim aufgebracht worden sei. Er erwähnte auch, dass die in der Zwischenzeit gegründeten sparkasseneigenen Stiftungen "Sparkassenstiftung Zukunft Stadt Rosenheim" und "Sparkassenstiftung Zukunft Landkreis Rosenheim" bald ihr 10 jähriges Bestehen feiern werden und die Sparkasse sich weiterhin kulturell und sozial stark engagieren werde.

Mit ganz großem Applaus wurde die musikalische Gestaltung durch die Musikgruppe "Die Neurosenheimer" bedacht, die im Oktober 2012 den Kleinkunstpreis der Kultur- und Sozialstiftung des Oberbürgermeisters der Stadt Rosenheim Dr. Michael Stöcker, erhalten hat. Insgesamt hat die KUS 15 Preisträger ausgezeichnet. Nähere Informationen finden sie auf der Homepage Kultur- und Sozialstiftung

Ein besonderer Dank von Stiftungsrat Diethard Schinzel galt dabei der bisherigen Unterstützung der KUS durch diverse Sponsoren. Auch in Zukunft könne gerne bei einem runden Geburtstag oder Betriebsjubiläum statt Geschenken eine Spende an die KUS, für Zustiftungen oder Treuhandstiftungen an die KUS in Betracht gezogen werden.

 

Quelle: Kultur- und Sozialstiftung Rosenheim

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