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Bunte Geschichten von Anton Tschechow

Hut ab Kultur- und Theaterverein feiert Premiere

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Frau Schukina (gespielt von Johanna Peine) treibt in „Die Schutzlose“ den Bankangestellten Kistunow (gespielt von Daniel Wendrock) durch ihre Hartnäckigkeit zur Verzweiflung und bringt ihn so zur Auszahlung eines nicht unerheblichen Geldbetrages.

Rosenheim - Am 25. Juni hat der junge Hut ab Kultur- und Theaterverein sein Bühnendebüt gegeben. Auf dem Programm standen Szenen aus den „Bunten Geschichten“ von Anton P. Tschechow. Weitere Aufführungen stehen bevor.

Der Hut ab e.V. war erst im September 2016 aus einer Gruppe von Kultur- und Theaterfreunden aus Rosenheim und Umgebung heraus gegründet worden. Nun konnte der junge Verein auf der Bühne des Stadtjugendrings im Rosenheimer Lokschuppen (Rathausstr. 24) seine Bühnenpremiere feiern. Trotz der sommerlichen Temperaturen kamen etliche Besucher um Szenen aus den „Bunten Geschichten“ von Anton Tschechow auf der Bühne zu erleben.

Ursprünglich nicht für die Bühne gedacht

Regie hat die diplomierte Theaterregisseurin Elena Weingärtner geführt. Tschechows Szenen waren ursprünglich nicht für die Bühne gedacht und wurden von den Vereinsmitgliedern eigens umgeschrieben. In ihnen werden auf humorvolle Art und Weise zeitlose menschliche Charaktereigenschaften und Motivationen dargestellt. So gaben etwa Petra Sick und Joachim Werner in „Ohne Auslagen“ Aufschluss über die wahren Motive der ein oder anderen Hochzeit. Anette Gallner und Sara Hild ließen in „Die Choristin“ in die Abgründe mancher Ehe blicken. 

Joachim Werner, Uwe Kreckel, Daniel Wendrock und Johanna Peine berichteten in ihren Szenen unter sicht- und hörbarer Belustigung des Publikums darüber, wie man sich unliebsamer Gäste entledigen kann und man mit Hartnäckigkeit zum Ziel kommt. Julia und Andreas Büttner zeigten in „Eine problematische Natur“, dass zwischen manchem (Liebes-) Glück und der Realität handfeste finanzielle Interessen stehen können. Und Beate Rauscher zeigte in „Die Plappertasche“, dass zumindest bei manchen delikaten Erlebnissen Reden Silber aber Schweigen Gold sein kann.

Weitere Aufführungen stehen bevor

Unter großem Beifall der Zuschauer konnten die Vorstandsmitglieder der Regisseurin und den zahlreichen Helfern danken und anschließend mit dem ein oder anderen Gast die gelungene Premiere bei Sekt und Häppchen feiern.

Weitere Aufführungen finden am Freitag, den 30. Juni und Samstag, den 1. Juli (jeweils um 20 Uhr) und am Sonntag, den 2. Juli um 19 Uhr in der Bühne des Lokschuppens, Rathausstr 24 statt. Karten sind an der Abendkasse erhältlich.

Pressemitteilung des Hut ab Kultur- und Theatervereins

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