Protestaktionen gegen CSU und SPD

Die Demonstranten bei der Kundgebung vor der CSU-Geschäftsstelle am Mittwoch in Rosenheim.
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Die Demonstranten bei der Kundgebung vor der CSU-Geschäftsstelle am Mittwoch in Rosenheim.

Rosenheim - Rund 20 Demonstranten versammelten sich am Mittwoch vor der CSU-Geschäftsstelle. Sie demonstrierten gegen die Asylpolitik. Der SPD liegt jetzt ein Bekennerschreiben zum Graffiti vor.

Die Demonstranten solidarisierten sich am Mittwochabend mit dem Hunger- und Durststreik von 44 Flüchtlingen in München, der von der Polizei zum Schutz der Menschenleben am Sonntag beendet wurde. Es wurde eine Abkehr von der bisherigen Asylpolitik und ein Bleibebrecht für alle Asylbewerber gefordert.

Auf den Plakaten der Demonstranten in Rosenheim stand "Kein Mensch ist illegal", "Solidarity with Non-Citizens" und "Solidarität praktisch werden - Bleiberecht für alle - Jetzt sofort".

Schmierereien am SPD-Bürgerbüro

Bereits in der Nacht von Montag auf Dienstag wurde beim Bürgerbüro der Bundestagsabgeordneten Angelika Graf (SPD) eine Parole an die Wand geschmiert, die offenbar auch mit dem von staatlicher Seite herbeigeführten Streikabbruch in München zu tun hat. "Ude  der Lebensretter" hatte ein Unbekannter an die Hausmauer geschmiert.  

Bekennerschreiben im Internet

Wie das Polizeipräsidium Oberbayern Süd nun mitteilte, wurde ein Bekennerschreiben zum Schriftzug auf einer linksgerichteten Webseite gefunden.

Die Schmierereien richten sich demnach gegen das Auftreten von Münchens Oberbürgermeister Christian Ude im Zusammenhang mit der Räumung des Asylbewerber-Camps auf dem Rindermarkt.

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