Neben Alexander war auch die Freude groß

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Rosenheim - Na wenn das nicht passt: Ausgerechnet eine extrem begeisterte Geschichtslehrerin war die 50.000ste Besucherin der Ausstellung im Lokschuppen.

Sie ist Historikerin, begeisterte Hobby-Archäologin und hat zuhause Unmengen von Scherben aus der Römerzeit: Hildegard Künast aus Pfaffenhofen am Inn brachte die Leidenschaft für die Antike jetzt Glück. Sie wurde im Ausstellungszentrum Lokschuppen als 50.000ste Besucherin der Archäologischen Landesausstellung „Alexander der Große“ geehrt. „Erst habe ich mich darüber gefreut, dass die Ausstellung so großartig ist, und diese Ehre freut mich jetzt doppelt“, sagte die langjährige Lehrerin für Geschichte, Deutsch und Erdkunde am Finsterwalder Gymnasium in Rosenheim.

Der Zweite Bürgermeister der Stadt Rosenheim, Anton Heindl, überreichte dem Jubiläumsgast Blumen, der Leiter des Ausstellungszentrums Lokschuppen Peter Miesbeck schenkte ihr in Vertretung des Medienpartners B5 Aktuell ein Digitalradio, von Juwelier Kerim Bacak gab es eine wertvolle Armbanduhr. Der Direktor der Archäologischen Staatssammlung Prof. Rupert Gebhard hatte für Hildegard Künast das Begleitbuch zur Ausstellung. Von ihm wollte die Historikerin auch wissen, ob es Neuigkeiten über den geheimnisumwitterten Tod Alexanders gibt. „Ich weiß so vieles über ihn, aber nicht viel über den Tod, und wo sein Grab ist, weiß man ja auch nicht. Manche sagen, er soll ermordet worden sein.“

Prof. Gebhard glaubt aber nicht an einen Mord. „Todesursache war vermutlich eine Infektion in Zusammenhang mit einem allgemeinen Erschöpfungszustand.“ Kein Wunder – schließlich hatte der Superstar der Antike einen 23.500 Kilometer langen Feldzug hinter sich. „Außerdem war er unvernünftig“, so Gebhard weiter. „Gegen das Fieber hat er wohl Unmengen von Alkohol getrunken. Heute würde man als Todesursache multiples Organversagen nennen.“ Hildegard Künast hatte für die Archäologische Staatssammlung auch ein Geschenk. „Ich bin so reich an Römerscherben, die vermache ich der Staatssammlung.“

In der Ausstellung können die Besucher den Alexander den Großen auf seinem 23.500 Kilometer langen Feldzug begleiten. Mit seltenen Exponaten, Inszenierungen und einem Audioguide mit eigens komponierter Musik und akustischen Elementen wird der Ausstellungsbesuch zu einer faszinierenden Reise in die Antike. Besondere Extra-Erlebnisse sind die Taschenlampenführungen, die interessante Schlaglichter auf die Antike bieten, oder der „Kulinarische Feldzug“, bei dem ein Sechsgang-Menü die Führung auf exklusive Art und Weise verfeinert. Zu sehen ist „Alexander der Große“ noch bis zum 3. November 2013.

Pressemitteilung VERANSTALTUNGS+KONGRESS GmbH

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