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Gestern und heute

Die Stadt Rosenheim in der Retrospektive

Christkindlmarkt am Max-Josefs-Platz, einst und heute
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Christkindlmarkt am Max-Josefs-Platz, einst und heute

Rosenheim - Ein Bild, zwei verschiedene Zeiten: Markante Plätze der Stadt vor einem halben Jahrhundert und heute. Wie sich Rosenheim im Laufe der Jahre verändert hat:

Bereits im Mittelalter entwickelte sich die Stadt Rosenheim zu einem wichtigen Wirtschaftsstandort im Süden Oberbayerns. Mit ihrer Lage am Inn und der Nähe zum Inntal erkannten die Römer die gute Lage der Stadt und besiedelten beide Ufer. Rechts des Inns wurde die Provinz "Noricum" gegründet, links davon "Rätien".

Busbahnhof mit Blick in Richtung Max-Josefs-Platz

Genau auf dem Schnittpunkt der beiden wichtigen Verbindungen vom Brenner nach Castra Regina (heute: Regensburg) und von Iuvavum (heute Salzburg) nach Augusta Vindelicum (heute: Augsburg) entwickelte sich die Militärstation "Pons Aeni". Die Bajuwaren trugen den Namen weiter, er veränderte sich im Laufe der Jahre zu "Pfunzen", auch heute noch in den Ortsteilnamen "Langenpfunzen" und "Leonhardspfunzen" enthalten.

B15 stadtauswärts in Richtung Raubling

Der Ursprung des Stadtnamens ist nicht eindeutig geklärt. Im Jahr 1232 wird der Name Rosenheim zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Zwei Jahre später ist bereits die Rede von einem Ort mit dem Namen. 1276 finden sich dann erste Erwähnungen über die Rosenheimer Innbrücke und den Salzhandel an dieser Stelle.

1328 erhält Rosenheim durch landesherrliches Privileg das Marktrecht, 1469 wütet der erste große Brand in der Stadt. Ein Drittel der damals etwa 1.500 Einwohner Rosenheims sterben an der Pest im Jahr 1634, bevor nur sieben Jahre später der gesamte mittelalterliche Markt einem Großbrand zum Opfer fällt.

Rosenheim Zentrum, Münchener Straße

Kurz vor dem Ende des 30-jährigen Krieges im Jahr 1648 fallen die Schweden in die Stadt ein und plündern wichtige Wirtschaftsgüter, 1742 dasselbe durch die Panduren, bis im Jahr 1800 die Franzosen den Markt Rosenheim besetzen. Die erste Eisenbahnverbindung nach München wir dann 1857 hergestellt, ein Jahr später folgt der erste Bahnhof.

Rosenheimer Zentrum, Ludwigsplatz

Im ersten Weltkrieg von 1914 bis 1918 fallen insgesamt 458 Rosenheimer, 14 Bombenangriffe im 2. Weltkrieg fordern insgesamt 201 Menschenleben. Im Jahr 1950 hat die Stadt rund 30.000 Einwohner, 7.000 davon sind entweder Flüchtlinge oder Aussiedler. Etwa um diese Zeit sind auch die Schwarzweiß-Aufnahmen auf unseren Bildern entstanden.

Rosenheimer Bahnhof

In der jüngsten Vergangenheit entwickelte sich Rosenheim zum Zentrum eines Ballungsraums mit etwa 150.000 Einwohnern und zur wichtigsten Einkaufsstadt im südostoberbayerischen Raum. Besonders der mit dem Übergang zur Moderne vollzogene Wandel im Bereich des Werkstoffs Holz hat dazu geführt, dass sich die Stadt ein eigenes Profil schaffen konnte. Mit der Fachhochschule als führende Lehr-Anstalt in diesem Bereich, vielen weiteren Technologie-Führern im Bereich Informations- und Kommunikationstechnik und der nach wie vor touristisch günstigen Lage am Alpenrand, blieb die Stadt ihren Wurzeln als "strategisch-günstige" Ansiedlung treu.

Quellen: Wikipedia/Stadtarchiv Rosenheim

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