Allgemeinverfügung vom Montag

Verwirrung über neue Regeln: Hier gilt die Maskenpflicht in Rosenheim

In der Fußgängerzone in Rosenheim wurden die Schilder zur Maskenpflicht überklebt. Hier muss keine Maske mehr getragen werden.
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In der Fußgängerzone in Rosenheim wurden die Schilder zur Maskenpflicht überklebt. Hier muss keine Maske mehr getragen werden.

Mit der neuen Allgemeinverfügung vom Montag, den 8. März, treten auch neue Regeln zur Bekämpfung der Corona-Pandemie in Kraft. Doch was ist nun erlaubt - und wo muss ich überall eine Maske tragen?

Rosenheim - Die Corona-Maßnahmen werden zunehmend komplex und auch in Rosenheim sorgen abwechselnde Lockerungen und Verschärfungen immer wieder für Verwirrung. Insbesondere die Maskenpflicht, vor allem ob und wo sie herrscht, gibt dem ein oder anderen ein Rätsel auf.

Die Stadt Rosenheim gab am Montag, den 8. März durch eine Allgemeinverfügung bekannt, dass die Maskenpflicht in der Öffentlichkeit aktuell für alle zugelassenen Märkte, für die Busbahnhöfe am Bahnhof und an der Heilig-Geist-Str./Stollstraße, sowie an allen Bushaltestellen und in der Fußgängerunterführung zwischen Klepperstraße und Bahnhof gilt.

Dies bestätigte auch Christian Schwalm, Pressesprecher der Stadt, auf Nachfrage von rosenheim24.de noch einmal.

Am Max-Josephs-Platz, in der Fußgängerzone und in der Münchener Straße dagegen herrscht die Maskenpflicht derzeit nicht mehr.

Anlass der Allgemeinverfügung war das Überschreiten der vorgegebenen 7-Tages-Inzidenz von 100 in der Stadt Rosenheim. Zudem wird darin festgelegt, dass Treffen nur mit Angehörigen des eigenen Hausstandes sowie einer weiteren Person zulässig sind.

Weitere Regeln in der Allgemeinverfügung

Erlaubt ist die gegenseitige Beaufsichtigung von Kindern unter 14 Jahren aus maximal zwei Hausständen innerhalb der Familie oder Nachbarschaft. Kontaktfreier Sport ist zudem unter Beachtung der geltenden Kontaktbeschränkungen erlaubt, Mannschaftssport dagegen ist weiterhin untersagt.

Die Geschäfte müssen für den Kundenverkehr weiter geschlossen bleiben. Ausnahmen sind Lebensmittelhandel inklusive Direktvermarktung, Lieferdienste, Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörgeräteakustiker, Tankstellen, Kfz-Werkstätten, Fahrradwerkstätten, Banken und Sparkassen, Pfandleihhäuser, Filialen des Brief- und Versandhandels, Reinigungen und Wäschesalons, Blumenfachgeschäfte, Gartenmärkte, Gärtnereien, Baumschulen, Baumärkte, der Verkauf von Presseartikeln, Versicherungsbüros, Buchhandlungen, Tierbedarf und Futtermittel und sonstige für die tägliche Versorgung unverzichtbare Ladengeschäfte sowie der Großhandel.

Präsenzunterricht findet statt in allen Abschlussklassen der Mittel- und Realschulen sowie an den drei Gymnasien, soweit der Mindestabstand durchgehend eingehalten werden kann oder Wechselunterricht, soweit der Abstand nicht möglich ist. In allen anderen Schularten und Jahrgangsstufen gilt Distanzunterricht. Kitas dagegen bleiben geschlossen, eine Notbetreuung ist eingerichtet. Auch Musikunterricht bleibt verboten und Museen und Ähnliches bleiben geschlossen.

Die Ausgangssperre gilt von 22 Uhr bis 5 Uhr. Verstöße gegen die Allgemeinverfügung können mit Bußgeldern von bis zu 25.000 Euro bestraft werden. Die aktuelle Allgemeinverfügung gilt zunächst bis zum 28. März.

jv

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