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Ein „Verlierer“ erscheint sogar auf Polizeiwache

Döner-Eklat, Schläge, Beleidigungen: Arbeitsreiche Nächte für Rosenheimer Polizei

Döner Kebap Symbolbild
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Döner (Symbolbild).

Rosenheim – Alle Hände voll zu tun hatte die Rosenheimer Polizei in den Nächten auf Samstag (9. Juli) und Sonntag (10. Juli). Im Stadtgebiet gab es zahlreiche Schlägereien – Auslöser waren zumeist „Lappalien“:

Los ging der „Spaß“ in der Nacht auf Samstag (9. Juli) im Bereich der Kaiserstraße. Gegen 1.45 Uhr waren zwei Gruppen zunächst am Ludwigsplatz miteinander in Streit geraten. „Ausgangspunkt“ für die handfeste Auseinandersetzung dürfte nach Polizeiangaben ein absichtlich zu Boden geworfener Döner Kebap gewesen sein. Die beiden Gruppen gingen dann jedenfalls aufeinander los und fingen an, sich gegenseitig zu schubsen, zu schlagen sowie wüst zu beleidigen. Ein 28-jähriger Mann aus Vogtareuth wurde dabei mit Fäusten geschlagen. Als er zu Boden ging, traten Unbekannte auch mit den Füßen nach ihm. Noch vor Eintreffen der Rosenheimer Polizei entfernte sich die eine Gruppe in unbekannte Richtung.

In der Nacht auf Sonntag (10. Juli) gab es dann zunächst in der Adelzreiterstraße Ärger. In einem Nachtlokal gerieten ein 21-Jähriger und ein 23-Jähriger aneinander. Die beiden Rosenheimer fingen gegen 2.30 Uhr an, sich gegenseitig im Lokal zu schlagen. Von Mitarbeitern der Gaststätte wurden die beiden aus dem Lokal verwiesen und die Polizei verständigt. Vor Ort konnte nur noch der 23-Jährige angetroffen werden. Der 21-Jährige entfernte sich noch vor Ankunft der Einsatzkräfte. Der 23-Jährige nannte auf Nachfrage der Polizei keinen genauen Grund oder Ursache für die Rangelei. Die Beamten vermuten, dass die Alkoholisierung der beiden Schläger eine erhebliche Rolle bei der Auseinandersetzung gespielt haben könnte.

Rosenheimerin (36) gerät zwischen die Fronten

Eine halbe Stunde später geriet eine Rosenheimerin (36) in der Kaiserstraße zwischen die Fronten, als sie dort gegen 3 Uhr einen Streit schlichten wollte. Plötzlich wurde sie aus einer Personengruppe heraus von einem Mann attackiert und ins Gesicht geschlagen. Nach der Attacke liefen der Schläger und die anderen Personen davon – noch bevor die Polizei am Tatort war. Die 36-Jährige erlitt eine Verletzung im Gesichtsbereich, die anschließend im Klinikum Rosenheim behandelt werden musste.

Die Beschreibung des gesuchten Schlägers: männlich, geschätztes Alter etwa 25 Jahre, schlank, südländische Erscheinung. Er trug eine weiße Weste mit schwarzem Muster.

„Verlierer“ erscheint auf Polizeiwache

Und nochmal eine halbe Stunde später, gegen 3.30 Uhr, verhielten zwei Männer sich in der Ruedorfferstraße alles andere als klug, als sie direkt vor Augen von Polizeibeamten eine handfeste Prügelei begannen. Als die Beamten die Raufbolde trennen wollten, lief einer der Täter davon und konnte nicht mehr eingeholt werden. Es blieb nur ein 23-jähriger Rosenheimer zurück. Durch einen Faustschlag hatte er eine blutende Gesichtsverletzung erlitten. Auch er musste im Anschluss im Klinikum behandelt werden.

Aufwendige Ermittlungen – der Flüchtende hatte am Tatort sein Handy verloren – waren für die Polizei in diesem Fall aber nicht (mehr) erforderlich. Denn kurz nach dem Vorfall erschien der „Verlierer“, ein gleichaltriger Mann, auch er stammt aus Rosenheim, auf der Polizeiwache in Rosenheim. Der 23-Jährige wollte sein Handy als verloren melden und war „überrascht“, als ihn die Polizisten mit der Schlägerei konfrontierten. Ein Alkoholtest bei ihm ergab rund ein Promille.

Die Polizei hat in allen Fällen entsprechende Ermittlungen wegen Körperverletzung oder gefährlicher Körperverletzung aufgenommen. Etwaige Zeugen werden gebeten, sich mit der Rosenheimer Polizei unter der Telefonnummer 08031/200-2200 in Verbindung zu setzen.

mw

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