Aus dem Stadtrat

Mangfallstraße: Das sagen die Stadträte

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Rosenheim - Seit Mittwoch ist klar, dass sich der Ausbau der Mangfallstraße verzögert. Mit der Verschiebung der Arbeiten waren nicht alle Stadträte einverstanden.

Wie bereits von uns berichtet, liegen die geplanten Kosten der Baufirmen mit 2,4 Millionen Euro knapp 800.000 Euro höher als geplant. Am Dienstagabend wurde in der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses bekannt, dass die Kostenberechnungen der Stadt dadurch um 50 Prozent überstiegen werden. Unter dem Gesichtspunkt, dass die Anlieger an den Kosten zu beteiligen sind, ihnen diese Steigerungen aber nicht zugemutet werden dürfen, beschloss der Haupt- und Finanzausschuss am Dienstagabend, die Ausschreibung für den Bau in der Mangfallstrasse aufzuheben.

"Solche Sachen tragen dazu bei, dass die Menschen das Gefühl haben, dass es eigentlich egal ist, ob sie wählen gehen," sagte WIR-Stadtrat Franz Weiland dem Oberbayerischen Volksblatt im Rückblick auf die geringe Wahlbeteiligung des vergangenen Sonntags. Denn "kaum ist die Wahl vorbei, kommt die Hiobsbotschaft", so Weiland. SPD und Grüne sprechen sich für einen Baustart noch dieses Jahr aus, da mit einem Jahr Verzögerung die Kosten nur steigen würden. "Es wird nicht günstiger, sondern teurer", sagte SPD-Fraktionsvorsitzende Gabriele Leicht dem OVB. Grünen-Fraktionsvorsitzender Franz Lukas glaubt, "wenn die Firmen zwei Millionen sagen, können sie es nicht für 1,6 Millionen machen".

Dem hält der CSU-Fraktionsvorsitzende entgegen, dass "man nicht so locker mit dem Geld der Leute umgehen könne". Auch Stadträtin Eleonore Dambach begrüßt den Vorschlag, die Ausschreibung aufzuheben, da die Kostenmehrung zu Lasten der Anlieger gehe. Eine Neuausschreibung zu einer anderen Zeit würde niedrigere Kosten für die Stadt bringen, glaubt man bei der CSU.

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf ovb-online.de und in den OVB-Heimatzeitungen.

RedRo24

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