Auch Politiker solidarisieren sich mit Kulturbranche

Hilferuf mit Wirkung? "Night of Light" taucht Rosenheim in rotes Licht

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Auch das Mittertor wurde in rotes Licht getaucht.

Rosenheim - Es ist ein Hilferuf, der Wirkung haben soll. Das Veranstaltungsgewerbe in ganz Deutschland liegt brach. Mit der "Night of Light" wollte die von der Corona-Pandemie arg gebeutelte Branche nun einen Weckruf senden, um auf ihre prekäre Lage aufmerksam machen. 

Auch in Rosenheim haben sich über 20 regionale Unternehmen und Veranstaltungsfirmen an der bundesweiten Aktion beteiligt. Vom 22. auf den 23. Juni haben die Teilnehmer nun den Ludwigsplatz, der Max-Josef-Platz und das Mittertor sowie das Ballhaus Rosenheim, Künstlerhof, Inntalhalle, Städtische Galerie, Flötzinger Bräu und das Kurhaus Bad Aibling in rotes Licht getaucht. Insbesondere in der Rosenheimer Innenstadt waren die in rot getauchten Gebäude nicht zu übersehen.

Oberbürgermeister Andreas März sowie der zweite Bürgermeister Daniel Artmann (CSU) unterstützten die Aktion, und setzten vor Ort ein Zeichen der Solidarität mit den Veranstaltern. Auch die SPD Rosenheim-Stadt zeigte Anteilnahme mit den Initiatoren:"Wie solidarisieren uns (nicht nur) heute Abend mit den Künstlerinnen und Kulturschaffenden. Wir bekennen uns ganz klar zur Systemrelevanz des Kulturbereichs."

Die bundesweit abgehaltene Aktion „Night of Light“ ist ein flammender Appell und Hilferuf an die Politik zur Rettung der Veranstaltungswirtschaft. Alle Unternehmen aus der Veranstaltungswirtschaft sowie Veranstaltungs-Locations (Special-Event- Locations, Veranstaltungszentren, Kongresshäuser, Tagungshotels und sonstige Spielstätten wie zum Beispiel Theater, Philharmonien, Konzerthallen, Schauspielhäuser) in ganz Deutschland strahlten in der Nacht vom 22. auf den 23. Juni deshalb bundesweit ihre Gebäude oder stellvertretend ein Bauwerk in ihrer Region oder Stadt mit roter Beleuchtung an, um auf die dramatische Situation in der Veranstaltungswirtschaft aufmerksam zu machen.

fgr

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