Verkehrsführung bereitet Kopfzerbrechen 

"Man kommt nicht vorwärts" - Ampelschaltung in der Münchener Straße

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Die Ampelschaltung in der Münchner Straße in Rosenheim ist vielen ein Dorn im Auge.
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Rosenheim - Viele sind nicht glücklich mit der Ampelschaltung im Bereich der Münchener Straße am Bahnhofsareal und am Brückenberg. Im Stadtrat wurde über das Optimierungspotential gesprochen.

Jeder kennt es und jeden nervt es: Das Stehen an roten Ampeln. In Rosenheim scheint besonders der Bereich in der Münchener Straße am Bahnhofsareal und dem Brückenberg Schwierigkeiten zu bereiten.

Daniel Artmann (CSU) regte nämlich in der jüngsten Sitzung des Rosenheimer Stadtrates an, ob man die Ampelschaltung in der Münchener Straße überprüfen könne. "Man kommt hier nicht vorwärts", sagt der CSU-Politiker. 

Schaltung hat ihre Optimierung erreicht

Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer teilte darauf als selber Betroffene mit, dass sie sich schon einmal über die Ampelschaltung in diesem Bereicht erkundigt habe. "Das Fachamt hat mir aber sehr klar und deutlich klar gemacht, dass die Schaltung hier ihre maximale Optimierung erreicht hat." 

"Verkehrsmengen müssen bewältigt werden"

Helmut Cybulska, Baudezernent der Stadt Rosenheim ergänzte, dass man beim Bahnareal beschlossen habe, eine sehr dichte Bebauung zuzulassen. Folglich wird der Verkehr hier ansteigen. "Diese Verkehrsmengen müssen bewältigt werden", so der Baudezernent. "Das Ampelsystem auf den Ausbauzustand ausgelegt. Bis auf den Brückenberg, der muss noch ausgebaut werden." Auch die Fußgänger müssten koordiniert werden. "Wir müssen entsprechende Grünphasen für die schwächeren Verkehrsteilnehmer einhalten. Auch hat der Bus Vorrang vor dem Individualverkehr."

Peter Rutz (Grüne) ärgerte sich, dass jetzt genau das eingetreten sei, was man eigentlich nicht gewollt habe. Cybulska entgegnete, dass Kreisverkehre die Alternative gewesen seien, dafür hätte man aber in Privatgrundstücke gehen müssen. "Wir waren alternativlos."

"Bei fünf Ampeln stehe ich an drei"

Auch Herbert Borrmann (CSU) könne es nicht nachvollziehen, das der jetzige Zustand das Optimum sein soll. "Bei fünf Ampeln stehe ich an drei." Er schlug vor, die Ampel bei der Bäckerei Huber auszuschalten, bis die Bebauung fertiggestellt sei. 

Der einzige der zufrieden mit der Situation scheint ist Franz Lukas (Grüne): "Momentan kommt man mit dem Radl komplett bei Grün durch."

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