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Besuch des Bundesverkehrsministers in Rosenheim

Demo-Montag zum Brenner-Nordzulauf - Bahn äußert sich

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Rosenheim - Zwei Tage nach dem Großkampftag zum Brenner-Nordzulauf mit dem Besuch des Verkehrsministers Andreas Scheuer ist das Thema immer noch in aller Munde. Nun äußert sich die Deutsche Bahn zu den Vorkommnissen am Montag.

„Die DB wird die Ergebnisse des Besuchs von Bundesverkehrsminister Scheuer nun umsetzen", heißt es von Seiten eines Bahnsprechers auf Nachfrage unserer Redaktion. Der Verkehrsminister erteilte den Demonstranten, die einen Planungsstopp fordern eine ganz klare Absage: "Den Planungsstopp wird es nicht geben" sagte der Verkehrsminister. Zudem legte er die Zahlen zur Entwicklung des Zugverkehres vor

Lärmschutz vorantreiben

Im Juli soll es dann soweit sein. Dann werden DB und ÖBB das Trassenauswahlverfahren einen weiteren Schritt vorangebracht haben. Von den vielen Ideen und Vorschlägen zur Trassenführung werden nur noch fünf Grobtrassen übrig bleiben, die dann im Juli der Öffentlichkeit präsentiert werden sollen. Gleichzeitig soll die Bahn auch auf der bestehenden Strecke den Lärmschutz vorantreiben und die Pläne zu weiteren Ertüchtigungen vorlegen.

"Zahlen zeigen Bedarf für die Neubaustrecke"

Weiter heißt es von Seiten der Bahn: "Der Bundesminister sieht diese Schritte im Einklang mit der Verkehrsentwicklung und den prognostizierten Szenarien. Auf der bestehenden Strecke seien je nach Ertüchtigung noch ca. 70 bis 135 Züge unterzubringen. Der Ausbau der Kapazität auf der Bestandsstrecke soll die Zeit bis zur Fertigstellung einer Neubaustrecke überbrücken. Die Wachstumsszenarien für das Jahr 2050 und danach zeigen nun deutlich den Bedarf für die Neubaustrecke: Laut der jetzt veröffentlichten Studie des BMVI muss je nach Entwicklung des Bruttoinlandsproduktes und der italienischen Seehäfen für 401 bis 558 Züge (Personen- und Güterverkehr) Platz geschaffen werden. Nicht eingerechnet ist dabei ein möglicher Anstieg von Personenzügen." 

Dialog mit der Region geht weiter

Auch die Bahn bestätigt nun, dass der Dialog mit der Region, der auf Wunsch der Gemeinden nach österreichischem Vorbild organisiert worden sei, weiter gehe. "Diese Forderung haben zahlreiche Bürgermeister gegenüber dem Bundesverkehrsminister formuliert. Die Kritik am Dialog, die ebenfalls vielfach geäußert wurde, führt nun zu neuen Vorschlägen. Die Bürgerinitiativen sollen benennen, welche Änderungen sie möchten", so die Bahn. 

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Der Sprecher teilt weiter mit: "Der Minister erläuterte auch die aktuellen verkehrspolitischen Maßnahmen zur Verlagerung von Güterverkehr auf die Schiene. Beispielhaft hierfür seien demnach die Halbierung der Schienenmaut und die Förderung von Umschlaganlagen. Mit dem Verbot lauter Güterwagen auf dem Streckennetz der Deutschen Bahn erwartet die Verkehrspolitik eine deutliche Lärmminderung. Dennoch bestehe auf dem heute schon mit 260 Zügen am Tag belasteten Streckenabschnitt zwischen München-Trudering und Rosenheim Handlungsbedarf. Parallel zu den Maßnahmen des Brenner-Zulaufs wird auch die Bahninfrastruktur im Großraum München weiterentwickelt, um den steigenden Verkehren gerecht zu werden."

Bilder von der Demo gegen den Brenner-Nordzulauf

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