Linken-Politikerin will Pfingstmontag kommen

"Demotraining" im Salingarten - mit Unterstützung aus dem Bundestag

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Die Linke-Abgeordnete Eva Bulling-Schröter will auch zum Demotraining nach Rosenheim kommen. 
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Rosenheim - Das Thema "Demotraining" geht weiter! Nach dem ersten solchen Training durch Linksautonome und nachfolgenden Meldeauflagen, steht nun eine Wiederholung an.

Die Vorgeschichte: 

Am 2. April fand auf einem Privatgelände ein "Demotraining" von Linksautonomen statt. Die Polizei hatte im Vorfeld Wind davon bekommen und war mit einem Großaufgebot von Bereitschaftspolizisten am Übungsplatz erschienen, um Personenkontrollen durchzuführen. Im Anschluss folgten 17 Meldeauflagen seitens der Ordnungsämter, um Teilnehmern des Demotrainings eine Fahrt zum Bundesparteitag der AfD in Köln zu untersagen. Die Polizei befürchtete dort gewaltsame Proteste. 

In der Folge gab es eine Demonstration in Rosenheim und vor dem Verwaltungsgericht München hielten die Meldeauflagen nicht stand. Das Gericht schaute sich die Videoaufnahmen des Trainings an, die ein Polizeihubschrauber aufnahm, und konnte kein Einüben von Gewalt durch die 'Demonstranten' gegen die Polizei im Rollenspiel erkennen. 

Blockadetraining im Salingarten am Pfingstmontag 

Wie die infogruppe rosenheim nun in einer Pressemitteilung ankündigt, wolle man "das skandalöse Vorgehen der Rosenheimer Behörden nicht nur juristisch, sondern auch politisch und praktisch“ beantworten." Die infogruppe spricht von einem "Nachspiel", man könnte vielleicht auch Rache sagen.

Am Pfingstmontag soll nämlich ab 14 Uhr ein Blockadetraining im Salingarten stattfinden! Eingeübt werden dabei Sitzblockaden. "Wenn die Polizei ein legales Blockadetraining auf einem Privatgelände stört, werden wir unser Recht im öffentlichen Raum durchsetzen", heißt es in der Mitteilung.

Die Ingolstädter Bundestagsabgeordnete Eva Bulling-Schröter (Die Linke) hat ihr Kommen angekündigt. 

Das sagt die Polizei zur Ankündigung: 

Auf Anfrage von rosenheim24.de erklärte Polizeisprecher Thomas Schelshorn, dass man davon ausgehe, dass die Veranstaltung als Demonstration angemeldet wird. Sofern dies geschehen ist oder noch passiert, werde die Polizeiinspektion die Versammlung ganz normal betreuen, auch hinsichtlich möglicher Verkehrsbehinderungen. Man betrachte es aber als "ganz normale Demo" nach dem Versammlungsrecht und wolle dem keine besondere Aufmerksamkeit schenken. 

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