"Das Faerber" - am Mittwoch ist Neueröffnung!

Perkusic: "Ein Treffpunkt mit familiärer Atmosphäre"

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Die Familie Perkusic eröffnet am Mittwoch das Faerber (v.l.): Dorothea, Elena, Richard, Nikola und Nino.
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Rosenheim - Über ein Jahr stand "Das Faerber" in der Färberstraße leer. Am Mittwoch wird es neu eröffnet. rosenheim24.de hat vorab mit den neuen Pächtern gesprochen - der Familie Perkusic:

"Ohne meine Söhne hätte ich das Faerber nicht übernommen", gibt Richard "Richi" Perkusic im Gespräch mit rosenheim24.de unumwunden zu: "Wir sind als Familie aber gerne zusammen und meine Söhne wollten diesen Schritt unbedingt gehen, also habe ich 'Ja' gesagt."

Erfahrungen aus dem Gastronomiebereich bringt Perkusic reichlich mit. In den vergangenen Jahren war der 44-Jährige Restaurantleiter der Kaffeerösterei Dinzler in der Kunstmühle. Nach deren Schließung zum 1. September widmet er sich jetzt gemeinsam mit seinen Söhnen Nikola (19) und Nino (17) um sein eigenes Projekt: dem Faerber.

"Eine Tagesbar, in der die Gäste den ganzen Tag versorgt sind"

"Meine Jungs arbeiten und ich schau zu...", scherzt Perkusic auf die Frage, wer in der Familie für welche Aufgaben zuständig sei, um seine Aussage im gleichen Atemzug aber auch schon wieder zu revidieren. Sein älterer Sohn Nikola ist gelernter Koch und wird sich um die Küche kümmern, sein jüngerer Sohn Nino um die Bar und die Vinothek. Perkusic selbst wird sich in erster Linie um die Gäste kümmern. Unterstützt wird das Trio von Ehefrau und Mutter Dorothea (43) sowie der Tochter und Schwester Elena (13), die "das Ganze mit Herz und Seele füllen werden."

"Gemeinsam als Familie wollen wir für Rosenheim einen Treffpunkt mit familiärer Atmosphäre schaffen", verrät Perkusic. "Das Faerber soll ein gemütlicher Ort werden, der für seine Gäste immer offen steht. Eine Tagesbar, in der man sich gerne trifft. Ein Ort, an dem man immer etwas zum Essen bekommt und wo immer etwas geboten ist. Wir wollen für Jung und Alt ein geselliger Ort sein, aber kein Schicki-Micki."

Das Ambiente und die Inneneinrichtung des "neuen" Faerber wird vielen Rosenheimern noch bekannt sein, denn in den zwei Stockwerken hat sich seit der Schließung im Juli 2018 nicht viel verändert. "Wir haben die meisten Elemente übernommen, weil sie Sinn machen", verrät Perkusic. "Im Erdgeschoss haben wir es mit schönen Tischen aus wertigem Holz nur etwas wärmer gemacht, zudem haben wir die Plätze vor dem Haus erweitert. Ansonsten ist eigentlich alles beim Alten geblieben."

Eindrücke von der Tagesbar "Das Faerber"

"Ein Angebot für die Mitte der Gesellschaft"

Das neue Faerber wird von Montag bis Samstag jeweils von 7.30 bis 24 Uhr geöffnet sein, Sonn- und Feiertags bleibt es geschlossen. Auf die Gäste wartet eine "einfache, grundsolide, bodenständige und schnelle Karte", so Perkusic. Man wolle sich nicht festlegen, es werde kein starres Raster geben. "Die Bedürfnisse der Gäste stehen immer im Vordergrund, weshalb es zu jeder Uhrzeit etwas zum Essen geben wird."

Morgens warten auf die Gäste fünf verschiedene Frühstücke, mittags gibt es eine kleine Karte und abends steht der Wein im Vordergrund. Perkusic freut sich sehr, dass er für die Vinothek Danny Balzer gewinnen konnte - in der Rosenheimer Gastronomie-Szene auch kein Unbekannter. Balzer war zuvor im Pastavino.

Preislich ist das Angebot in der "Mitte der Gesellschaft" angesiedelt, wie es Perkusic ausdrückt. "Wir werden 30 Weine anbieten, bei denen der Preis unter 30 Euro liegt. Es wird aber auch Wertigeres geben".

Neueröffnung am Mittwoch - mit Saxophon und DJ

Gespannt fiebern die Perkusics nun der Neueröffnung am kommenden Mittwoch, 2. Oktober, entgegen. Ab 15 Uhr werden sie sich und ihr neues Faerber den Rosenheimer Gästen vorstellen - mit kleinen Häppchen, guten Getränken, einem Saxophon-Spieler und DJ Moody.

"Jeder ist herzlich willkommen", freut sich vor allem auch Sohn Nikola: "Für mich war es schon immer ein Traum, dass wir sowas als Familie zusammen machen." So langsam steige die Aufregung. Das sei aber "eine sehr positive Aufregung" ergänzt sein Bruder Nino. Auch die Freunde der beiden würden sich schon freuen. "Die hoffen natürlich alle auf Gratisgetränke", lacht Nikola. Woraufhin sein Bruder Nino scherzend gleich einwirft: "Dafür müssen wir aber erst einmal reich werden, dass das funktioniert..."

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