Maßnahmen zur verbesserten Verkehrsabwicklung vorgestellt

Verkehrschaos Rosenheim - Stephanskirchen: So könnte es besser werden

+
In der Innstraße in Rosenheim kommt es regelmäßig zu langen Rückstaus
  • schließen

Rosenheim - Die Verkehrssituation zwischen Rosenheim und Stephanskirchen ist angespannt. Vor allem in der Innstraße und in Schlossberg kommt es häufig zu langen Rückstaus. Nun sollen Maßnahmen ergriffen werden, um die Lage zu verbessern.

In der jüngsten Sitzung des Rosenheimer Ausschusses für Verkehrsfragen und ÖPNV am 25. Juni stellte Verkehrsexperte Helmuth Ammerl vom Büro Obermeyer Planen und Beraten Maßnahmen vor, wie die Verkehrsabwicklung zwischen Rosenheim und Stephanskirchen besser werden könnte. Das Planungsbüro ist schon seit Jahren mit dem Verkehrskonzept der Gemeinde Stephanskirchen beschäftigt. Nun schließen die Stadt Rosenheim, die Gemeinde Stephanskirchen und das Staatliche Bauamt eine Planungsvereinbarung ab. Der Verkehrsausschuss segnete diese Vereinbarung am Dienstag mit zwei Gegenstimmen ab.

Diese Maßnahmen könnten helfen

Ammerl erläuterte, dass man versuchte herauszufinden, wie viel verlagerbarer Verkehr im betroffenen Bereich da ist. Dabei kam heraus, dass etwa 2.000 bis 2.500 Fahrzeuge, die über den Schlossberg fahren, verlagerbar wären. Er betonte aber auch: "Eins ist klar, wir haben hier ein hochbelastetes Verkehrssystem, jede kleinste Störung hat einen Rückstau zur Folge. Hauptverursacher der Rückstaus ist die Einmündung der Wasserburger Straße in die Salzburger Straße. Das ist ein Punkt, wo man ansetzen will." 

Ein weiteres Problem sei die Busspur in der Innstraße. "So paradox es klingt, aber die wirkt sich nachteilig auf die nachfolgenden Busse aus", sagt Ammerl. "Ich kann die Probleme zwar nicht lösen, aber man kann ein Maßnahmenpaket ergreifen, um die Situation zu verbessern." Dazu gehöre, alle Lichtsignalanlagen auf der Strecke aufeinander abzustimmen, was technisch möglich sei. Außerdem werde man Varianten für den Busverkehr in der Innstraße prüfen. Die Busspur soll dort probeweise aufgehoben werden.

Großes Verkehrsaufkommen in der Innstraße - ein Maßnahmenpaket soll helfen

Einjährige Probephase

Man will nun in einer einjährigen Probephase die Maßnahmen prüfen. "Man weiß nicht welche Auswirkung welche Maßnahme hat, daher ist es sinnvoll das mit einer Probephase umzusetzen", so Ammerl. Während dieser Probephase sollen dann Daten erhoben werden um die optimale Lösung zu finden.

Stephanskirchens Bürgermeister Rainer Auer hat bereits im Herbst vergangenes Jahr auf seinem YouTube-Kanal das Problem "Stau am Schloßberg behandelt:

Zurück zur Übersicht: Rosenheim

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser

MEHR AUS DEM RESSORT