Probebetrieb zur verbesserten Verkehrsabwicklung

So soll der Verkehr zwischen Rosenheim und Stephanskirchen besser fließen

+
In der Innstraße in Rosenheim kommt es regelmäßig zu langen Rückstaus

Rosenheim - Die Verkehrssituation zwischen Rosenheim und Stephanskirchen ist angespannt. Vor allem in der Innstraße und in Schlossberg kommt es häufig zu langen Rückstaus. Nun sollen Maßnahmen ergriffen werden, um die Lage zu verbessern.

Bereits in der Junisitzung des Rosenheimer Ausschusses für Verkehrsfragen und ÖPNV stellte Verkehrsexperte Helmuth Ammerl vom Büro Obermeyer Planen und Beraten Maßnahmen vor, wie die Verkehrsabwicklung zwischen Rosenheim und Stephanskirchen besser werden könnte. Es wurden verschiedene Varianten untersucht. Die Vorzugsvariante soll nun in einem Probebetrieb evaluiert werden.

Diese Maßnahmen könnten helfen

Neben der Signalisierung der Einmündung Wasserburger- in die Salzburger Straße und der Erneuerung und Einbindung des Knotenpunktes Kugelmoos-/Salzburger Straße in die Koordination der Signalanlagen im Zuge der Salzburger Straß und der Innstraße sieht das Konzept ein Aufheben der Busspur in der Innstraße vor. Damit soll eine verlängerte Aufstellung für Linksabbieger an der Einmündung zur Chiemseestraße ermöglicht werden. Der Radfahrer soll zukünftig durch einen Schutzstreifen in stadteinwärtiger Fahrtrichtung im Bereich der entfallenden Busspur geführt werden.

Großes Verkehrsaufkommen in der Innstraße - ein Maßnahmenpaket soll helfen

Einjährige Probephase

Die Stadt Rosenheim, die Gemeinde Stephanskirchen und das Staatliche Bauamt Rosenheim schlossen eine Planungsvereinbarung über einen Probebetrieb ab. Beabsichtigt ist ein einjähriger Probebetrieb mit Vorher-Nachher-Untersuchungen, um die Wirkung der Maßnahmen zu evaluieren. Jeder Beteiligte trägt die Kosten für die Maßnahmen in seinem Zuständigkeitsbereich. 

Planungsvereinbarung liegt nun vor

Die Planungsvereinbarung so wie eine Kostenschätzung liegt jetzt im Entwurf vor. Bei den durch die Stadt zu finanzierenden Maßnahmen handelt es sich um Unterhalt bzw. Planungsleistungen, die im Ergebnishaushalt abgewickelt werden müssen. Die erforderlichen Aufwendungen werden mit einem Volumen von rund 95.000 Euro veranschlagt. Der Haupt- und Finanzausschuss gab in der Sitzung am 28. Januar 2020 mit 9:2 Stimmen grünes Licht für die Maßnahme.

jb

Kommentare