Die Täter sind flüchtig

Junge Frau von zwei Männern in Rosenheim brutal vergewaltigt - Spürhund sucht Tatort ab

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Rosenheim - Am frühen Freitagmorgen, 3. August, wurde eine junge Frau nach einem Lokalbesuch von zwei Männern auf dem Nachhauseweg vergewaltigt. Bei der Kripo Rosenheim wurde eine Ermittlungsgruppe zur Klärung des Verbrechens gebildet.

UPDATE, 17.20 Uhr:

Im Laufe des Nachmittags wurde rund um den Tatort in der Gabelsbergerstraße nach Hinweisen und Spuren gesucht. Zahlreiche Polizisten mit gelben Westen durchkämmten ein großes Areal rund um die Ebersberger- und Gabelsbergerstraße. 

Auch ein Polizeihund unterstützte die Fußtruppe. "Die Kollegen suchten das Gebiet nach Hinweisen und tatverdächtigen Gegenständen ab", erklärte eine Sprecherin der Polizei Rosenheim auf Nachfrage von rosenheim24.de. Diese Suche habe ermittlungstaktische Hintergründe. 

UPDATE, 16.40 Uhr: 

Wie Markus Zimmerer, Pressesprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd auf Anfrage von rosenheim24.de mitteilt, sei die junge Frau Mitte 20. Bisher gebe es keine neuen Hinweise auf die Täter.

Pressemeldung der Polizei:

Eine junge Rosenheimerin hatte mit Bekannten am Donnerstagabend eine Bar in der Samerstraße in Rosenheim besucht. Als sich die Frau dann am frühen Freitagmorgen alleine zu Fuß auf den Heimweg machte, kamen in der Stemplingerstraße auf Höhe des Hallenbades zwei dunkelhäutige Männer dazu und begleiteten sie fortan. 

Einen knappen Kilometer weiter zogen die Begleiter gegen 2 Uhr morgens die Frau in der Gabelsbergerstraße plötzlich in eine Hofeinfahrt, entkleideten und vergewaltigten sie gemeinschaftlich. Die Frau wehrte sich gegen den Übergriff und die Täter flüchteten in unbekannte Richtung. Dem Opfer geht es den Umständen entsprechend. 

Bekannt wurde die Tat bei der Polizei am Samstagabend, Fahndungsmaßnahmen waren zu dem Zeitpunkt nicht mehr zielführend. Das zuständige Fachkommissariat K1 der Kriminalpolizei Rosenheim übernahm unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein - Zweigstelle Rosenheim - die Ermittlungen. Mit Hochdruck arbeiten die Strafverfolgungsbehörden an der Klärung des Verbrechens, bei der Kripo wurde dazu eigens die Ermittlungsgruppe „Gabel“ eingerichtet.

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Erst kürzlich wurde der Inndamm-Vergewaltiger zu 14 Jahren und sechs Monaten verurteilt. Der 28-jährige kurdischstämmige Türke hatte im November 2015 eine 29-Jährige in Rosenheim brutal vergewaltigt. Gut ein Jahr später fiel er über eine 45-jährige Joggerin im Englischen Garten in München her, vergewaltigte sie und würgte sie bis zur Bewusstlosigkeit. Ein DNA-Abgleich hatte ihn letztlich überführt.

Am 24. Juli 2017 wurde am Mangfalldamm in Rosenheim eine 21-Jährige vergewaltigt. Die junge Frau befand sich zwischen 3 Uhr und 4 Uhr auf dem Heimweg von der Innenstadt und benutzte dabei die Unterführung am Bahnhof zur Klepperstraße, als sie ein unbekannter Mann unvermittelt von hinten angriff und noch vor der Hochfellnstraße in ein angrenzendes Waldstück zerrte. Dort vergewaltigte er die 21-Jährige und flüchtete. Das Opfer suchte im naheliegenden Wohngebiet an der Kunstmühlstraße um Hilfe, woraufhin ein Anwohner die Polizei verständigte. Ein Jahr nach der brutalen Tat am Mangfalldamm werden die Chancen, den Täter noch zu finden, offenbar immer geringer, denn den Ermittlern fehlt eine heiße Spur.

Pressemeldung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

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