Projekt "Neuer Gillitzer"

Karstadt-Klage gegen Baugenehmigung: Begründung könnte dauern

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Alt gegen neu: So sehen alter und neuer Gilitzer aus.
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Rosenheim - Kürzlich sorgte eine Klage gegen das Umbauprojekt "Neuer Gillitzer" für Schlagzeilen. Erneut hat sich nun die Stadt zum Stand der Dinge geäußert.

"Es gibt keine Frist für die Klagebegründung", teilte Christian Schwalm, Pressesprecher der Stadt Rosenheim mit. Immer noch sei diese nicht bei der Stadt eingegangen. "Auch in nächster Zeit wird das voraussichtlich nicht geschehen, da im August ,Gerichtsferien' sind", so Schwalm. Wie er bereits am Freitag erläutert hatte, setzt das Verwaltungsgericht nach Eingang der Begründung einen Termin zur mündlichen Verhandlung der Klage oder für eine Ortsbesichtigung mit anschließender mündlicher Verhandlung fest.

Klage Ende Juli bekannt geworden

Ende Juli war bekannt geworden, dass die Karo GmbH + Co. KG, Eigentümerin der benachbarten Karstadt-Immobilie, gegen die Baugenehmigung für den Umbau des Gillitzer-Blocks klagt. Ob erste Vermutungen zutreffen, dass es dabei um den Wegfall der Passagen im Gillitzerblock geht,  wird also vorerst nicht zu beantworten sein. Neben einigen Stadträten war auch Karstadt von diesem Beschluss nicht begeistert.

Laut den Investoren des Umbauprojekts ist der Wegfall der Passagen notwendig, damit im Erdgeschoss der geplante Rewe-Supermarkt samt Technik für die Belüftung und Klimaanlage untergebracht werden kann. Die Stadt vertrat die Meinung, dass Karstadt keinen juristischen Anspruch auf den Erhalt der Durchgänge hat und erteilte daher die Baugenehmigung. Unterdessen gehen die Bauarbeiten mit der Entkernung im Inneren weiter. Denn der "Neue Gillitzer" soll im Zeitraum zwischen Oktober und November 2018 fertiggestellt sein.

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