Zahlreiche Besucher im Gasthof Höhensteiger

Politischer Aschermittwoch der SPD Rosenheim: Endspurt zur Kommunalwahl 2020

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SPD-Oberbürgermeisterkandidat Robert Metzger beim Politischen Aschermittwoch

Rosenheim - Die Rosenheimer SPD lud zum Politischen Aschermittwoch in den Gasthof Höhensteiger. Die Zeichen standen eindeutig auf Endspurt zur Kommunalwahl 2020.

Die Meldung im Wortlaut:

Für den politischen Teil des Abends war der SPD-Oberbürgermeisterkandidat Robert Metzger geladen, den künstlerischen Teil gestalteten in gewohnt unberechenbarer und fulminant komischer Weise RigoL & tOrF mit ihrem Clown Theater. Die Stadträtin und Vorsitzende der SPD Rosenheim, Elisabeth Jordan, begrüßte die Gäste: „Wichtige Aufgaben liegen vor uns, die mit einer ängstlichen, verzagten Politik nicht mal im Ansatz lösbar sind. Mit Ideen, Mut, Entschlossenheit gehen wir in den Endspurt dieses Kommunalwahlkampfes. Unsere Werte, das ist wie ein Steckbrief der Sozialdemokratie!“, ehe Robert Metzger ans Mikrophon trat.

Andere Parteien hätten versagt

Die Themen Wohnen, Verkehr, Bildung, Kinderbetreuung sowie Stadtentwicklung standen im Fokus von Metzgers Aschermittwoch Rede. Zu Beginn kritisierte der SPD–Oberbürgermeisterkandidat zugleich die Mehrheit aus CSU und Freien Wähler (FW) im Stadtrat. Die SPD-Fraktion hätte ihre Versprechen von der Kommunalwahl 2014 mittels Anträgen und Aktivitäten gehalten, von CSU und FW sei nicht mehr als heiße Luft geblieben

„Mit dem Rosenheimer Modell hat die SPD entscheidende Impulse für den Flächenerwerb der Stadt geliefert und wir wollten im Gegensatz zu allen anderen Parteien den bezahlbaren Wohnraum in der Bogensiedlung erhalten, der nun der Weiterentwicklung der Hochschule weichen muss“, so Metzger und ergänzte: „ Wir haben eine Verantwortung, dem immer knapper werdenden Wohnraum etwas entgegen zu setzen! CSU und auch alle andere Parteien haben hier in den letzten sechs Jahren versagt!“ 

"Wir ersticken im Autoverkehr"

Im Bereich Verkehr forderte Metzger einen Ausbau der Radwege und ein deutlich besseres Angebot im Busverkehr. „Wir ersticken im Autoverkehr, die CSU hat und will keine Alternativen zum Auto. Wir als SPD fordern bessere Betriebszeiten im Busverkehr, mehr Linien und eine gute Vernetzung mit dem ÖPNV im Landkreis. Ein Ziel muss schlussendlich ein kostenfreier Busverkehr in der Stadt sein. Was in Pfaffenhofen an der Ilm möglich ist, ist auch in Rosenheim machbar“, machte der SPD-Oberbürgermeisterkandidat deutlich. 

Im Bereich Schulen kritisierte Metzger das Desinteresse von CSU, FW und Grüne an den Missständen in der Grundschule Erlenau und der Prinzregentenstrasse. Des Weiteren forderte er eine verbesserte Ganztagsbetreuung an Schulen sowie den Ausbau von weiteren Kinderbetreuungsplätzen mit bedarfsgerechteren Öffnungszeiten. 

Mehr Bürgerbeteiligung gefordert

Beim Thema Stadtentwicklung zeigte sich Metzger nahezu frustriert mit der aktuellen Situation: „Es fehlt der Gestaltungswille bei der CSU. Schlimmer noch, man überlässt alles der Verwaltung ohne politische Eigeninitiative. Doch es braucht ein ganzheitliches Konzept, was Wohnbau-, Klima-, Verkehrs- und Gewerbeentwicklung in den Prozess mit einbezieht. Zudem braucht es auch hier eine echte Bürgerbeteiligung, die Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger muss das Konzept mittragen“, forderte Metzger. 

Der SPD-Oberbürgermeisterkandidat Robert Metzger, der in den vergangen fünf Monaten etwa 7.000 Hausbesuche und tausende Gespräche geführt hat, appellierte zum Schluss zusammen mit Elisabeth Jordan an alle, im Endspurt nochmals alles zu geben, „damit die Menschen sehen, sie können uns ihr Vertrauen zu Recht geben. Wir haben unsere Versprechen gehalten, wir wollen unsere Stadt noch schöner und lebenswerter machen. Wir freuen uns über Ihre Stimme – ein dickes Kreuz für die SPD-Liste, dann geht auch keine Stimme verloren!“

Pressemeldung SPD Rosenheim

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