150-jähriges Stadtjubiläum

Die sieben fantastischen Zeitalter der Stadt

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Tanz der Fabelwesen.

Rosenheim - Die Musikschule hat zum 150-jährigen Stadtjubiläum ein Musik- und Tanzspiel der Geschichte Rosenheims einstudiert: Eine Reise durch sieben Zeitalter.

Was hat es mit der sagenumwobenen Rose im Stadtwappen auf sich, warum hat König Ludwig II. Rosenheim zur Stadt erhoben, wollte aber hier kein Märchenschloss bauen?

Viele Fragen sind bis heute ungelöst. In 7 fantastischen Zeitaltern darf das Publikum jetzt tief in die Geschichte Rosenheims eintauchen.

Zusammen mit dem Kammerchor, der Stadtkapelle und dem Volkstanzkreis Rosenheim, der Ballettschule Bartosch-Linke, der Jugendkunstschule Kind &Werk und den stadtbekannten Clowns Rigol & Torf inszeniert die Musikschule Rosenheim unter der Regie von Marcus Schneider ein einzigartiges Musik- und Tanzspiel zum 150-jährigen Stadtjubiläum.

Musik- und Tanzspiel im KUKO Rosenheim: Geschichte Rosenheims in 7 fantastischen Zeitaltern.

Die Kinder Nico, Tom, Sarah, Caro und Leon werden versehentlich im Städtischen Museum eingesperrt und begeben sich auf eine abenteuerliche Reise in längst vergangene Zeiten. In einem paradiesischen Urzustand erleben sie Fabelwesen, die sich zusammen mit Wasserwesen und Nixen aus den Wellen und Strudeln des Inns erheben. In einer rauen und abgeschiedenen Landschaft kreuzen sie den Weg der Seligen Irmengard von Frauenwörth zu Orgel und Chormusik des zeitgenössischen Komponisten Arvo Pärt und einer Ballettinszenierung von Roman Linke.

Zu Gast ist auch Mozart, der sich von heimischer Volksmusik für seine Zauberflöte inspirieren lässt und natürlich König Ludwig II., der die Stadterhebung besiegelt und den Anlass für ein ausgelassenes Ballfest gibt. Einen Eindruck von den Auswirkungen der wilden 70er Jahren auf das Leben in Rosenheim gibt die Musicalclass der Musikschule unter der Leitung von Lynda Kemeny in einer bairisch grotesken Fassung des berühmten „Time Warp“ aus der Rocky Horror Show.

Danach sorgt eine „schockorange“ ausgelassene Putztruppe sowie ein rhythmusstarker Bautrupp für den richtigen Beat, um das gegenwärtige Stadtbild auf Hochglanz zu polieren.

Wer in die Zukunft blicken will, kann sich auf einiges gefasst machen. Ein Kunst- und Fotoprojekt des Ignaz-Günther-Gymnasiums hat die Thematik auf Leinwand gebracht und wird zusammen mit Videoprojektionen des Filmstudios Weisser die Szenen beleuchten. Die moderne Hochentwicklung gipfelt in der Einspielung des von der NASA ermittelten Frequenztons des Erdmagnetfelds. Ebenso blühend wie die Geschichte begann, beenden Zukunftskinder als Hoffnungsträger die fantastische Zeitreise, denn Ihnen gehört die Zukunft Rosenheims.

Aufführungen sind am 29. März um 19 Uhr und am 30. März um 16 Uhr im Kultur- und Kongresszentrum Rosenheim. Kartenreservierungen unter Tel.: 08031-3659365

Pressemitteilung Musikschule Rosenheim e.V.

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