Im Rosenheimer Norden: Eisstadion statt NVZ?

Rosenheim - Ein Nahversorgungszentrum? Oder doch lieber ein Eisstadion? Die Republikaner stellten nun einen Antrag an die Stadt - und bringen damit neue Standorte für einen Stadion-Neubau ins Spiel.

Mit einem Antrag an die Stadt Rosenheim bringt die Stadtratsfraktion der Republikaner die Eisstadion-Frage wieder in die Diskussion. Die Stadtratsgruppe schlägt darin vor, zu prüfen, ob ein Stadion-Neubau auf der Fläche im Rosenheimer Norden möglich wäre, für die bislang die Errichtung eines Nahversorgungszentrums (NVZ) angedacht war.

Die Republikaner argumentieren in ihrem Antrag, dass das NVZ einerseits eine Gefahr für die dort entstandenen Strukturen "mit kleinen Bäckereifilialen und mittlere Lebensmitteldiscounter (auch mit genügend Drogeriebedarf im Sortiment)" darstellen würde. Andererseits weist die Stadtratsgruppe darauf hin, dass das Kathrein-Stadion in Rosenheim als Eissport-Hochburg täglich von etwa 6 Uhr bis weit nach Mitternacht belegt würde; viele Hobbymannschaften - ob aus Eishockey, Eiskunstlauf oder Eisstockschießen - seien bereits gezwungen, in die Stadien in Ebbs, Kufstein, Bad Aibling und auch Grafing auszuweichen. Die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr sehen die Republikaner bei diesem Standpunkt jedenfalls gegeben: in der Nähe befinden sich der Bahnhaltepunkt Fachhochschule sowie zwei Bushaltestellen.

In ihrem Antrag fordert die Fraktion außerdem, die Grundstückspreise für das jetzige Eisstadion sowie das benachbarte Stadion des TSV 1860 Rosenheim prüfen zu lassen: Ein Verkauf dieser Grundstücke könnte einer Finanzierung des Stadion-Neubaus dienen.

rr/redro24

Rubriklistenbild: © pa

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